Zuhause top, auswärts ein Flop

EVF-Kapitän Eric Nadeau (Mitte) konzentriert sich beim Bully auf den Puck. F: Köhntopp

Füssen – Am vergangenen Wochenende hat der EV Füssen wieder gepunktet. Mit dem 6:3-Heimsieg gegen Klostersee hat sich Füssen den sechsten Tabellenplatz gesichert. Allerdings riss die negative Serie der Füssener auch in Deggendorf nicht, es gab beim 1:3 die siebte Auswärtsniederlage in Folge.

Dabei war auch bei den Niederbayern ein Punktgewinn lange Zeit im Bereich des Möglichen, stand es bis zur 55. Minute doch 1:1, nachdem Tim Richter per Penalty die Schwarzgelben im ersten Drittel in Führung gebracht hatte. Im letzten Abschnitt gab es jedoch sechs Strafzeiten gegen Füssen und keine mehr für den Gastgeber – das war zuviel für die ersatzgeschwächte Verteidigung der Leoparden. Deggendorf gelang es durch zwei späte Tore die Weichen auf Sieg zu stellen. 

Am Freitag war es zuhause gegen das Team aus Grafing lange Zeit ein recht zerfahrenes Spiel. Füssen hatte zwar die erste Überzahlmöglichkeit, lief jedoch sofort in einen Konter, den die schnellen Gästestürmer zur Führung nutzten. Routinier Sascha Golts glich zwar bei einer der wenigen Füssener Chancen aus, doch Klostersee erzielte einen weiteren Treffer, nachdem Goalie Andre Irrgang mit dem Herauslaufen zu lange gezögert hatte, die Situation zwar wieder bereinigte, dann aber von seinen Abwehrspielern im Stich gelassen wurde. „Wir sind heute sehr schlecht in die Partie gekommen, im ersten Drittel war Klostersee besser. Erst im zweiten Drittel hat sich dann jeder mehr für die Mannschaft zerrissen“, meinte EVF-Trainer Marcus Bleicher nach dem Spiel. 

Im mittleren Abschnitt traf zunächst Tim Richter bei einem Alleingang zum 2:2-Ausgleich, nachdem er einen guten Pass von John Gordon aus dem eigenen Drittel aufgenommen hatte. Kurze Zeit später brachte Dominik Meisinger die Leoparden zum ersten Mal in Führung, als er ein Unterzahlbreak mit einem Schuss in den Torwinkel abschloss. 

Im letzten Drittel war Füssen dann das bessere Team, obwohl die Grafinger in Überzahl nochmals ausglichen. Doch durch „dumme Strafzeiten“, wie ihr Coach Doug Irwin bemerkte, brachten sie sich aus dem Konzept, und Füssen gelang es seinerseits mit zwei Überzahltoren durch Kapitän Eric Nadeau und Sascha Golts die Weichen auf Sieg zu stellen. Andrej Naumann gelang sogar noch der sechste Treffer. Verteidiger Nerijus Alisauskas bereitete in diesem Spiel insgesamt vier Tore vor. 

Nun geht es für die Leoparden am Freitag, 13. Dezember, nach Schweinfurt, ehe am Sonntag, 15. Dezember, um 18 Uhr die Blue Devils Weiden in der Lechstadt zu Gast sind. Gegen die beiden Kellerkinder sollten für den EV Füssen sechs Punkte möglich sein. Vorsicht ist jedoch bei jedem Kontrahenten in der Liga geboten: Denn Schweinfurt schlug am letzten Spieltag zuhause den Tabellendritten, die Tölzer Löwen, mit 3:2. mil

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