Der EV Füssen verliert  3:7 gegen Freiburg und 3:4 gegen Deggendorf

Josef Huber (rechts) vom EVF versucht den Puck vom eigenen Tor fern zu halten. Foto: Köhntopp

Füssen – Gleich zwei Niederlagen hat der EV Füssen am Wochenende kassiert. Am Freitag verlor er mit 3:7 gegen Freiburg, am Sonntag mussten die Leoparden zu Hause eine 3:4-Niederlage gegen Deggendorf hinnehmen.

Im Spiel gegen Freiburg war der EV Füssen in den ersten Minuten tonangebend und hatte sogar eine Riesenchance zur Führung, die er allerdings nicht nutzte. Kurz darauf nutzte Freiburg den ersten Fehler der Leoparden zur Führung. Als der erstmals eingesetzte Marco Miller sich gut in Szene setzte, brachte gleicht darauf ein weiterer Fehler die Wölfe mit 2:0 in Front. Dann musste sich Füssen bis zur Schlusssekunde des ersten Abschnitts permanent in Unterzahl gegen weitere Tore wehren. 

Auch die zweite Überzahl brachte zu Beginn des zweiten Abschnitts nichts ein, im Gegenteil, kaum vollzählig kam Freiburg im dritten Nachschuss zum 3:0. Dann brachte schließlich das dritte Überzahlspiel der Lechstädter den Anschlusstreffer durch Sascha Golts, dem aber nicht einmal eine Minute später das 4:1 durch den Aufsteiger folgte. Füssen legte dann bei einer weiteren Überzahl durch Andrej Naumann nach. Hoffnung keimte auf, als Kapitän Eric Nadeau nach nur 35 Sekunden im letzten Drittel das 3:4 gelang. Doch der erhoffte Ausgleichstreffer fiel nicht, im Gegenteil: Ein grober Fehler der Leoparden im eigenen Drittel bescherte den Freiburgern das vorentscheidende fünfte Tor. In der Schlussphase mussten die Schwarz-Gelben noch zwei Treffer zum 3:7-Endstand hinnehmen.

Im Heimspiel gegen Deggendorf wollten die Lechstädter wohl das Freitagspiel vergessen lassen. So gingen sie auch schnell durch Sascha Golts mit 1:0 in Führung. Füssen stürmte weiter, hatte auch Möglichkeiten, doch der immer stärker werdende Körpereinsatz der Gäste irritierte die Gastgeber, die per Konter den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen mussten. Ein Fairplay vom Gegner Thomas Vogl, den Tauno Zobel nach Meinung des Schiedsrichters „kabinenreif“ gefoult hatte, bewahrte den Füssener vor einer größeren Strafe. Vogl machte dem Schiedsrichter klar, dass das Foul nicht so schlimm war, so dass Zobel nur zwei Minuten auf die Strafbank musste. Bereits in der 22. Minute hämmerte Simon Sezemsky das 2:1 für den EV Füssen ins Netz. Unverständlicherweise kamen nun die Deggendorf immer besser ins Spiel, so dass sich Füssen den Ausgleich zum 2:2 einfing. Bei einem Konter verloren die Lechstädter leichtsinnig den Puck, wofür sich Deggendorf mit dem 3:2 bedankte. 

Im letzten Drittel hatte Füssen, obwohl sie mäßig spielten, einige Chancen. Erst ein Lattenpraller von Sascha Holz rüttelte die Spieler wieder auf und Yannik Baier freute sich über den Ausgleich. Im Anschluss machte Füssen wieder einen großen Fehler: Anstatt die Scheibe in Richtung Deggendorfer Tor fliegen zu lassen, wurde sie per Fanghand in der Luft direkt einem Gegner auf den Schläger serviert, der dann einen Mitspieler bediente, der sie zum 4:3-Siegtreffer einnetzte. 

Am kommenden Freitag, 23. November, ist um 19.30 Uhr Klostersee zu Gast in Füssen. Am Sonntag, 25. November, spielen die Leoparden dann auswärts gegen den EV Regensburg. dg

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