EV Füssen kommt schwer in die Gänge

Hart ging es beim Spiel des EV Füssen gegen den TSV Erding zu. Foto: Köhntopp

Füssen – Sein Ziel, den achten Platz und damit einen Playoff-Gegner Selb zu vermeiden, hat der EV Füssen am vergangenen Freitag mit seinem 6:4–Heimsieg gegen Erding erreicht. Gegen den EHC Bayreuth lief es dagegen nicht gut für die Leoparden. Sie mussten sich mit 4:7 geschlagen geben.

In einem Spiel mit vielen kuriosen Toren erwischten die Leoparden gegen Erding einen schwachen Start, und konnten sich bei Torhüter Andre Irrgang bedanken, dass die Gäste nach dem ersten Abschnitt nur mit einem Tor in Führung lagen. „Bei uns hat es bis zur 25. Minute gedauert, bis alle in die Gänge gekommen sind“, urteilte EVF-Trainer Marcus Bleicher nach dem Spiel. „Danach haben wir sehr gut gekämpft und somit erstmals in dieser Saison auch Erding geschlagen.“ Die Entscheidung fiel zwischen der 25. und 35. Spielminute, als der EVF den Rückstand drehen und selbst auf 4:1 davonzog. Am Ende stand es dann 6:4. Sascha Golts hatte zwei Mal, John Gordon, Martin Pfohmann, Ladislav Hruska und Stefan Goller jeweils ein Mal getroffen. 

Letzterer bestätigte seine gute Form auch mit einem Doppelpack in Bayreuth. Obwohl auch noch Christian Mayr und Eric Nadeau in der Wagnerstadt erfolgreich waren, gab es keine Punkte, denn gegen die Paradereihe der Tigers fanden die Leoparden kein Mittel, so dass sie das Spiel deutlich mit 4:7 verloren. Damit verpasste der EVF die Chance, in der Tabelle noch den EC Peiting abzufangen, und spielt nun in den Play-offs als Siebter der Hauptrunde gegen den Zweiten aus Freiburg. 

Während am Mittwoch, 26. Februar, bereits das erste Spiel im Breisgau stattfindet, haben die Füssener am Freitag, 28. Februar, um 19.30 Uhr Heimrecht. Das dritte Spiel findet dann am Sonntag, 2. März, wieder auswärts statt, ehe es am Faschingsdienstag, 4. März, ebenfalls um 19.30 Uhr zum vierten Aufeinandertreffen am Kobelhang kommt. 

Es sind theoretisch auch noch drei weitere Begegnungen möglich, denn die erste Runde wird im Modus „Best-of-Seven“ absolviert, das heißt es kommt derjenige weiter, der als erster vier Siege feiern durfte. In der darauffolgenden Runde geht es dann auf drei Siege, und die beiden so ermittelten Gewinner werden die Oberliga Süd in der Aufstiegsrunde zur DEL 2 vertreten. 

Ein weiter Weg für den EVF, der gegen Freiburg nur Außenseiterchancen hat. Doch in der Hauptrunde hat der EV Füssen drei der vier Spiele gegen die Wölfe gewonnen, und die Play-offs schreiben oft eigene Gesetze. So ist Freiburgs aktueller Trainer Alexej Sulak in den vergangenen beiden Spielzeiten mit Peiting und Regensburg jeweils in der ersten Play-off-Runde gescheitert. Sicherlich eine zusätzliche Motivation für die Füssener Mannschaft. mil

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