Nach dem Heimsieg über Königsbrunn gewinnt der EV Füssen auch in Kempten

Zwei Spiele, zwei Siege

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Trotz enormen Einsatzes – hier gegen Marvin Schmid – kann die Königsbrunner Abwehr den klaren 3:0-Heimsieg der Füssener am Freitagabend nicht verhindern.

Füssen – Das erste Heimspiel der Saison bescherte dem EV Füssen mit dem EHC Königsbrunn gleich zu Beginn einen der stärksten Gegner in der Landesliga Gruppe 3. Am Ende setzten sich die Gastgeber aber mit 3:0 durch. Im Derby beim ESC Kempten holten die Füssener am Sonntag dann einen ungefährdeten 7:1-Auswärtssieg.

Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 7:1-Sieg (1:0, 3:0, 3:1) sicherte sich der EVF im Allgäuer Derby beim ESC Kempten drei weitere Auswärtspunkte. Vor der tollen Kulisse von über 2000 Zuschauern, darunter eine große Anzahl schwarz-gelber Sympathisanten, kamen die Füssener zunächst recht schwer ins Spiel, und die erste gute Möglichkeit gehörte den Gastgebern.

Erst ab der siebten Minute gab es gute Gelegenheiten für Schmid und Newhook. Im Gegenzug nach einer weiteren guten Chance für die Sharks gelang die Führung durch einen verdeckten Schuss aus dem Rückraum. Besl und Newhook hatten den zweiten Treffer auf dem Schläger, scheiterten aber knapp. Ende des Abschnitts sowie zu Beginn des zweiten Drittels musste man sich einer doppelten Unterzahl erwehren, Kempten kam aber nur zu einer guten Chance.

Kaum wieder komplett gelang das 0:2. Nun wurde der EVF immer überlegener: Wiedemann scheiterte in Unterzahl penaltymäßig am guten ESC-Goalie Baumberger, der kurz darauf auch einen Nadeau-Schuss entschärfte, während gegen Oppenberger der Torpfosten half. In der 30. Minute die große Chance zum Anschluss, aber der fehlerfreie Fabian Schütze blieb Sieger gegen Kemptens Ausländer Zahora.

Füssen immer dominanter 

Drei Minuten später sorgte das toll herausgespielte 0:3 für eine kleine Vorentscheidung.

In Unterzahl hatten Oppenberger und Naumann weitere gute Möglichkeiten, ehe Marc Besl kurz vor Drittelende der vierte Treffer gelang. Im letzten Drittel wurde Füssen immer dominanter und münzte seine läuferische und technische Überlegenheit innerhalb von gut sieben Minuten in drei weitere Treffer zum 0:7 um. Zwischendurch hatten die Sharks eine Auszeit genommen.

In der Folge verhinderten sie mit viel Einsatz weitere Gegentreffer, während Schütze bei einem Unterzahlkonter von Zahora erneut Sieger blieb. Der verdiente Ehrentreffer gelang Kempten knapp zwei Minuten vor Spielende in Überzahl aus einem Gewühl vor dem Tor heraus. Am klaren Erfolg des EV Füssen, der nach anfänglichen Schwierigkeiten eine große Anzahl an Torchancen herausspielen konnte, gab es jedoch nichts zu rütteln.

Im erste Heimspiel der Saison musste der EVF gegen einen der stärksten Gegner in der Landesliga Gruppe 3 antreten. Obwohl der EHC Königsbrunn auf seinen gesperrten Kontingentspieler verzichten musste, machte es die Mannschaft von Trainer Erwin Halusa den Füssenern lange Zeit sehr schwer. Im ersten Drittel hatten die Gäste sogar die besseren Chancen, scheiterten aber immer wieder am starken EVF-Goalie Benedikt Hötzinger. Durch eine tolle Kombination gelang Marc Besl kurz vor Drittelende etwas überraschend der Führungstreffer für die heimischen Farben.

Unterzahl ohne Folgen

Im zweiten Abschnitt wurde die Defensivleistung der Schwarz-Gelben besser, allerdings musste man mit unglücklichen Entscheidungen der Schiedsrichter leben, die in dem eigentlich fairen Spiel den EVF nicht gerade bevorteilten. Mehrere Unterzahlspiele, teils sogar bei doppelter numerischer Unterlegenheit, wurden aber schadlos überstanden. Im Gegenteil hätte der von der Strafbank kommende Naumann sogar beinahe den zweiten Treffer erzielt.

Eine Riesenchance gab es Sekunden vor Drittelende auch noch für Marvin Schmid, doch ebenso wie Benedikt Hötzinger zeigte auch Königsbrunns Goalie Markus Kring eine herausragende Leistung. Im letzten Abschnitt sahen die 876 Zuschauer, darunter sogar zwei aus Aachen angereiste EVF-Fans, einen wahren Sturmlauf auf das Gästetor. Eric Nadeau markierte in Überzahl den längst fälligen zweiten Treffer, doch zuvor und auch danach wurden sehr viele Torchancen liegen gelassen. Offensiv kam von Königsbrunn nur noch sehr wenig, auch die Herausnahme des Torhüters brachte nichts ein, während Marvin Schmid Sekunden vor der Sirene den Endstand herstellte.

EVF-Trainer Thomas Zellhuber sagte nach der Partie: „Im ersten Drittel haben wir dem Gegner zu viel Platz gelassen, gerade vor dem Tor. Beide Teams agierten auf Augenhöhe. Wir haben heute einen sehr guten und einen hervorragenden Torhüter gesehen.“ Er wolle die Unparteiischen nicht angreifen, „denn diese Partie hätte drei Schiedsrichter benötigt. Letztes Drittel ging klar an uns, im Abschluss waren wir aber oft zu verspielt. Es war wahrscheinlich das beste Spiel, seitdem ich hier Trainer bin“, so Zellhuber

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