Füssener fegen Oberbayern mit 11:1 vom Eis

EVF überrollt Apfeldorf

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Vincent Wiedemann bejubelt im Sitzen einen seiner drei Treffer gegen den SV Apfeldorf. Später wird er zum bsten spieler der Partie gewählt.

Füssen – Durch ein 11:1 (4:0, 5:0, 2:1) gegen den SV Apfeldorf hat der EV Füssen vor 500 Zuschauern auch sein sechstes Saisonspiel gewonnen. Das Team von Trainer Thomas Zellhuber war ihrem Gegner von Anfang an klar überlegen. Die Gäste hatten erst in der 31. Spielminute die erste Chance zu verzeichnen.

Bis dahin hatten Florian Simon, Eric Nadeau, Sascha Golts und Vincent Wiedemann aber bereits im ersten Drittel ein deutliches 4:0 vorgelegt. Im zweiten Abschnitt erhöhten erneut Wiedemann, Golts und Simon bereits bis zur 28. Spielminute auf 7:0.

Nun ließen es die Füssener etwas ruhiger angehen, trafen bis zum Drittelende aber durch Marius Keller und Sascha Golts mit seinem dritten Tor noch zweimal zum Zwischenstand von 9:0.

Drei Tore von Wiedemann

Es war die letzte Aktion des Füssener Torjägers, der ebenso wie Andrej Naumann im letzten Abschnitt geschont wurde. In diesem traf auch Vincent Wiedemann, der zum besten EVF-Spieler der Partie gewählt wurde, zum dritten Mal, und krönte damit seine starke Leistung. In der 48. Minute war Mauro Seider mit dem letzten EVF-Treffer der Partie zum 11:0 erfolgreich.

Eine unschöne Szene gab es vier Minuten später, als Marius Keller mit einem Kniecheck gestoppt wurde. Ansonsten war das Spiel aber sehr fair, die Füssener kamen sogar gänzlich ohne Strafzeit aus, Apfeldorf musste sieben Mal auf das Sünderbänkchen.

Schlechtes Überzahlspiel

Nur das Überzahlspiel der Schwarz-Gelben klappte an diesem Abend nicht so besonders, es gelang kein direkter Treffer aus dem Powerplay heraus, auch wenn drei Tore kurz nach Ablauf der jeweiligen Strafzeiten erzielt wurden. Den Schlusspunkt in einem einseitigen Spiel setzten die Apfeldorfer, die ein Penalty-Geschenk der Schiedsrichter dankend annahmen, und sich durch den verwandelten Strafschuss (Torschütze Tobias Schübbe) für ihre couragierte Leistung selbst belohnten.

Kostka hört auf

Im Anschluss an das Spiel musste Füssens Trainer Thomas Zellhuber mitteilen, dass der slowakische Verteidiger Martin Kostka aus beruflichen und familiären Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Außerdem sind Maximilian Schorer und Tobias Dressel verletzt, zumindest bei Letzterem hoffen die Verantwortlichen aber auf eine baldige Rückkehr.

Am kommenden Nikolaus-Wochenende hat der Eissportverein Füssen zunächst spielfrei. Ssieben Tage später stehen dann zwei Auswärtsbegegnungen in Peiting (Gegner Apfeldorf) und Türkheim auf dem Programm. Das nächste Heimspiel findet erst am Freitag, 18. Dezember, um 19.30 Uhr gegen den EV Königsbrunn statt.

kb

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