EV Füssen macht sich fit

Kommandogeber: Trainer Marcus Bleicher (2.v.r.) und sein Kollege Wolfgang Koziol (rechts) erklärten den EVF-Puckjägern, was zu tun ist. Foto: Berndt

Füssen – Trotz kühler Temperaturen floss am Sonntagnachmittag der Schweiß in Strömen im Bundesleistungszentrums (BLZ). Denn der neue Trainer des EV Füssen, Marcus Bleicher, hatte die Kufenflitzer um Kapitän Eric Nadeau zum Trainingsauftakt auf das Eis geladen. 

Und da ging es gleich in die Vollen. So dauerte die erste Übungseinheit auf dem Eis nach der Sommerpause 80 Minuten, in denen der EVF-Coach den rund 20 Spielern einiges abverlangte. Knapp eine Woche vor dem ersten sogenannten Sommerspiel gegen den ESV Kaufbeuren am kommenden Samstagabend standen Björn Friedl, John Gordon und Hubert Schöpf noch nicht auf dem Eis. 

Dafür war aber Probespieler Nerijus Alisauskas aus Litauen zum allerersten Mal in Füssen mit von der Partie. Der 22-Jährige möchte sich in den nächsten zwei Wochen für ein längerfristiges Engagement beim EVF empfehlen. Unmittelbar nach dem Auftakttraining musste der Verteidiger jedoch erstmal ähnlich kräftig durchatmen wie Dominik Meisinger und Nadeau, die beide zugaben, dass Bleichers Aufgalopp „sehr anstrengend“ gewesen sei. Alisauskas freute sich aber gleichzeitig, „freundlich und gut“ vom Team der Schwarzgelben aufgenommen worden zu sein. Das Übungsprogramm auf dem Eis sei allerdings auch für ihn „ziemlich hart“ gewesen. 

Damit deutete er schon an, welche Schwerpunkte der Coach der Leoparden für die ersten zwei Trainingswochen mit täglichen Übungseinheiten gesetzt hat.Neben der Wiedereingewöhnung an den glatten Untergrund gehe es laut Bleicher nämlich für seine Spieler in erster Linie darum, sich „die Grundlagenausdauer und damit die richtige Eishockeykondition“ für die am 27. September beginnende Oberliga-Saison zu erarbeiten. Taktische Kniffe wie das richtige Verhalten bei Über- und Unterzahl würden in der Vorbereitungszeit ebenfalls nach und nach vermehrt einstudiert. Sollen sie doch schließlich ihren Teil dazu beitragen, dass die Schwarzgelben in der neuen Punkterunde nicht wieder durchschnittlich 3,45 Gegentore pro Spiel hinnehmen müssen. 

Die Vorbereitungsphase beginnt für den EV Füssen am heutigen Samstag um 20 Uhr gleich mit einem Derby. Zu Gast am Kobelhang ist nämlich der klassenhöhere ESV Kaufbeuren. Obwohl sie in unterschiedlichen Ligen spielen, haben die beiden Vereine zwei Dinge gemeinsam: Beide Mannschaften aus dem Vorjahr wurden gehörig umgekrempelt und haben neue Trainer. Während bei den Leoparden in der kommenden Saison Marcus Bleicher an der Bande steht, coacht das Gästeteam der 51-jährige Dieter Hegen. lex/kb

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