Mit 1:0 besiegt der TSV Pfronten den TSV Betzigau

Siegtor in letzter Minute

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Der TSV Pfronten versucht gegen den TSV Betzigau ein Tor zu erzielen. Kurz vor Schluss gelingt das doch noch.

Pfronten – Einen „Last-Minute-Sieg“ hat am Samstag der TSV Pfronten gegen den optisch besseren TSV Betzigau eingefahren. Nach einer Gelb-Roten-Karte gelang es den Gästen nicht, Kapital aus ihrer Überzahl zu schlagen. Schließlich waren es die Hausherren, die eine Unachtsamkeit zum 1:0 nutzten.

Der TSV Betzigau begann furios. Schon in der dritten Minute erlief ein Gästestürmer einen misslungenen Rückpass. Diese Chance wehrte Pfrontens Torwart Julian Kucharske zur Ecke ab. Schon in der nächsten Minute lenkte er einen Freistoß über die Latte.

Nach 15 Minuten konnte sich Pfronten erstmals aus der Umklammerung lösen und kam durch Vinzenz Geyer zum Abschluss. Sein Schuss ging aber knapp am Tor vorbei. In der 17. Minute hatte Niklas Zweng die größte Pfrontener Chance. Nach einem Querpass von Alexander Rinschede kam er frei zum Abschluss. Allerdings schoss er den Ball übers Tor. Kurz darauf köpfte Rinschede einen direkt aufs Tor gezogenen Freistoß von der Linie. Gleich im Anschluss an diese Szene hatte er selbst die Möglichkeit, mit einem Heber über den herauseilenden Betzigauer Torwart. Der Ball ging aber knapp am Tor vorbei.

In der 50. Minute wurde ein Schuss von Vinzenz Geyer zur Ecke abgewehrt. Das war aber seine letzte Aktion, denn in der 75. Minute musste er nach einem Foul den Platz mit Gelb-Rot verlassen. Obwohl Pfronten nur noch mit zehn Mann auf dem Platz stand, gelang es Betzigau nicht gegen die Hausherren Druck aufzubauen. Nur in der 82. Minute hatten die Gäste noch eine Riesenchance, der Ball ging aber am langen Eck vorbei.

Als sich alle schon mit dem Unentschieden abgefunden hatte, nutzte Rinschede eine Unachtsamkeit in der Gästeabwehr aus und schoss zum 1:0-Siegtreffer für Pfronten ein.

Nach der Partie lobte Trainer Hannes Schmölz seine Truppe. „Wenn du in dieser Kreisliga die halbe Mannschaft mit Spielern ersetzen kannst, die ebenfalls in der Lage sind mitzuspielen, gibt es nichts Schöneres, als sich mit einem Sieg zu belohnen.“

Am Samstag, 1. Oktober, um 15 Uhr muss der TSV Pfronten nach Ronsberg reisen. „Es wird sicher wieder ein schweres Spiel, aber die personelle Lage wird sich etwas bessern und so streben wir einen Punktgewinn an“, sagt Schmölz.

kb

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