Bad Wörishofen lehnt Spielverlegung ab

Falcons kämpfen mit Ausfällen

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Pfrontens Goalie Danny Schuberth (weiß-blaues Trikot) versucht zusammen mit Jörg Neumann und Fabian Weißenberger (rechts) sein Tor zu verteidigen.

Pfronten – Die Vorzeichen waren nicht die besten, als am vergangenem Freitag die Pfrontener Falcons daheim auf die Wölfe aus Bad Wörishofen trafen.

Hatte sich das Pfrontener Lazarett seit kurzem doch stetig gefüllt. Gegen Fürstenfeldbruck fielen dann auch noch Timo Stammler und Joel Titsch aus. Das machte sich gegen Wörishofen bemerkbar. Die Falcons hatten den Wölfen kaum etwas entgegenzusetzen und gingen mit 2:5 unter. Die Verantwortlichen des EVP hatten noch versucht, das Spiel zu verlegen. 

Doch Bad Wörishofen stimmte einer Verlegung nicht zu. So musste Coach Herbert Gmeinder auf fünf Juniorenspieler zurückzugreifen. Die Gäste aus dem Unterallgäu gingen somit als Favorit in die Partie. Die Pfrontener wehrten sich jedoch gegen die Angriffe der Wölfe. Doch in der siebten Minute musste Pfrontens Torhüter Danny Schuberth das erste Mal hinter sich greifen. Sascha Hirschbolz nutzte eine Unachtsamkeit der Pfrontener Defensive und erzielte das 1:0 für die Kneippstädter. 

Pfronten hatte anschließend zwar auch seine Chancen, wenn auch nur wenige. Doch die Tore schossen die Gäste. In der 14. Minute überwand dann Christoph Heckelsmüller Schuberth zum 2:0. Im Mitteldrittel zeigte sich Pfronten dann besser sortiert und brachten nun die Wölfe immer wieder in Bedrängnis. Doch erst in der 31. Minute, als zwei Gästespieler auf der Strafbank saßen, erzielte Thomas Böck, der aktivste Spieler bei den Pfrontenern, den 1:2-Anschlusstreffer.

 Keine zwei Minuten später, in der 33. Minute, fiel schon das nächste Tor. Dieses Mal traf der Rückkehrer Matthias Ziegler zum 2:2-Ausgleichstreffer. Mit diesem Ergebnis ging es in das letzte Drittel. Und da wurden nun die Wölfe ihrer Favoritenrolle gerecht. Denn kurz nach Wiederanpfiff traf Sascha Hirschbolz mit seinem zweiten Treffer zum 3:2. In der 46. Minute fiel dann die Vorentscheidung: Maximilian Hofer traf zum 4:2 und stellte den Zweitorevorsprung wieder her. Die Falcons gaben nicht auf. Doch der Puck wollte nicht mehr ins gegnerische Tor. 

In der 57. Minute, als ein Gästespieler auf die Strafbank musste, nahm Coach Gmeinder den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers heraus. Doch das hatte nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: Bad Wörishofen wehrte sich erfolgreich gegen die Angriffe und Michael Simon traf in der 58. Minute ins leere Tor zum 5:2-Endstand. 

Eine Revanche wollen die Pfrontener beim Rückspiel und hoffen, dort wieder auf den vollständigen Kader zurückgreifen zu können.Am Freitag, 14. November, treten die Falcons bei der EA Schongau an. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 23. November, ab 18 Uhr statt. Zu Gast ist der EV Fürstenfeldbruck.

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