Janik Tomm und Lukas Kießling siegen im Kata-Team

Füssener Kartekas sind Europameister

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Das deutsche Team ist amtierender Europameister in der Klasse Kata-Team AK 12/13 Jahre. Janik Tomm (Mitte links) und Lucas Kießling (Mitte rechts) mit ihrem Teamkollege Adrian Boße aus Magdeburg bei der Siegerehrung.

Füssen/Bochum – Zwei der neuen JKA-Europameister im Kata-Team-Wettbewerb kommen aus Füssen: Janik Tomm und Lucas Kießling vom JKA Karate Dojo Shinto Füssen haben sich zusammen mit Adrian Boße aus Magdeburg die Goldmedaille im Kata-Team-Wettbewerb erkämpft.

Im Finale setzten sie sich gegen Frankreich, Ungarn und Serbien durch. Nicht ganz so gut lief es für ihren Dojo-Kollegen Sandro Pauli. Er wurde mit seinem Kata-Team Vierter. Einen beachtlichen fünften Platz sicherte sich außerdem Janik Tomm im Kata-Einzel. Nach dem Training des Nationalkaders mit letzten Instruktionen an die Athleten wurde am Samstagmorgen die JKA-Europameisterschaft eröffnet. 

Am ersten Tag fanden die Einzelkämpfe in Kata und Kumite statt. 16 Nationen mit über 500 Teilnehmer in den Altersklassen zwölf bis 17 Jahren gingen hier an den Start. Die Füssener Karatekas kämpften sich Runde für Runde weiter. Vor allem die Sportler aus Osteuropa, allen voran aus Russland präsentierten sich hier stark. 

Janik Tomm kämpfte sich im Kata Einzel bis ins Halbfinale vor und verlor beim Einzug ins Finale nur knapp gegen einen Karateka aus Tschechien. Damit landete er am Ende auf dem fünften Platz bei seiner ersten Europameisterschaft. 

Im Kumite-Einzel setzte sich Sandro Pauli in zwei hervorragenden Runden durch. Nach der Verlängerung verlor er allerdings knapp gegen einen Sportler aus England. Der zweite Tag begann mit den Kata-Team-Kämpfen. Hier zeigten die Füssener ihre ganze technische Klasse.

Tomm und Kießling bildeten zusammen mit Adrian Boße aus Magdeburg das deutsche Nationalteam in der Altersklasse 12/13 Jahre. Pauli trat zusammen mit seinen Teamkollegen aus Magdeburg und Tamm in der Altersklasse 14/15 Jahre an. Beide Mannschaften kämpften sich gegen die starke Konkurrenz Runde für Runde weiter, so dass sie beide plötzlich im Finale standen. 

In der Altersklasse 12/13 Jahre trat das deutsche Team gegen Frankreich, Ungarn und Serbien an. Pauli und sein Team mussten gegen Serbien, Russland und Tschechien ran. Während Paulis Team nur knapp mit einem Zehntel-Punktunterschied das Podest verpassten und Vierter wurden, war für Tomms und Kießlings Team mehr drin. Sie standen als Letzte der Finalisten auf der Kampffläche, lautstark angefeuert von ihren Kaderathleten der Nationalmannschaft.

 Freude ist groß 

Schließlich begannen sie ihre Team-Kata „Bassai Dai“. Die lief so gut, dass sich bereits andeutete, wovon wohl keiner der Athleten zu träumen gewagt hätte. Die Punktewertung bestätigte dann: Das deutsche Team mit Tomm, Kießling und Boße ist Europameister. 

Die Freude beim deutschen Team, den mitgereisten Füssenern und vor allem bei Trainer Thomas Kölling war groß. „Es erfüllt alle mit einem unglaublichen Stolz“, so Kölling, dass sich die harte Arbeit mit unzähligen Trainingseinheiten im Dojo, im Landes- und Bundeskader, die Turniere zur Vorbereitung und die zahlreichen Wochenendlehrgänge ausgezahlt haben. 

„Es ist sicherlich ein Höhepunkt für unsere Shinto-Karateka und für ihr JKA Karate Dojo Shinto Füssen und zeigt die sehr gute und beständige Arbeit der letzten sieben Jahre“, so Kölling weiter.

kb

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