Mit 0:2 verliert Füssen gegen den Türksport Kempten

FC Füssen verpasst seine Chancen

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Ein Kemptener Spieler versucht an Simon Ambos (links) Schuss zu gelangen.

Füssen – Seine erste Saisonniederlage hat der FC Füssen am Samstag gegen den Türksport Kempten kassiert: Mit 0:2 ging das Spiel in der Kreisliga Süd verloren. Dabei sorgten einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters für Unverständnis bei den Füssener Fans.

Ohne Abwehrchef Alexander Ambos musste der Tabellendritte Füssen gegen die Gäste aus Kempten antreten, die sich den Aufstieg in die Bezirksliga zum Ziel gesetzt haben. Das Spiel aber dominierte in den ersten 30 Minuten der FC, doch es gelang trotz guter Chancen nicht, in Führung zu gehen. Wesentlich cleverer im Abschluss waren die Fußballer von Türksport. Sie krönten ihren ersten gut vorgetragenen Angriff mit einem Tor in der 30. Minute. 0:1 hieß auch das Pausenergebnis. Füssen hatte sich für die zweite Hälfte viel vorgenommen, ermöglichten den Gästen aber kurz nach dem Anstoß ihr zweites Tor. 

Der Schiedsrichter, der in der ersten Halbzeit gut gepfiffen hatte, sorgte mit seinen Entscheidungen in der zweiten Hälfte für Groll bei den Füssener Fans. Zuvor hatte er Verwarnungen für zwei Füssener und drei Kemptener Spieler ausgesprochen. Torhüter Stefano Tramontana nutzte nach Ansicht der Füssener jede Gelegenheit, den Spielverlauf nach jedem erfolglos vorgetragenen Angriff der Platzherren zu verzögern, um den Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit zu bringen. 

Für die Hausherren war es völlig unverständlich, dass ein solches Verhalten nicht geahndet wurde. Aufregung gab es dann eine Viertelstunde vor dem Abpfiff. Hätte der Unparteiische das Spiel nach einer Kemptener Attacke gegen FC-Kapitän Basti Wörle einfach weiterlaufen lassen, hätte diese Entscheidung bei den Füssener Fans wohl Verständnis gefunden. Doch ein Pfiff erklang – zur Überraschung vieler hatte der Schiri ein Stürmerfoul von Wörle im Strafraum gesehen, der selbst von hinten angegangen worden war, als er aus kurzer Distanz frei stehend aufs Tor schießen wollte. Ein Elfmeter für Füssen wäre nach diesem Pfiff die richtige Entscheidung gewesen, waren sich die Füssener einig. 

Doch am Ende lag es nicht am Schiedsrichter, dass Füssen nach zwei Siegen als Verlierer vom Platz ging. Torwarttrainer Kurt Krampl brachte es auf den Punkt: „Leider die Chancen nicht genutzt und dann den Gegner zwei Mal eingeladen.“ Die nächsten Spiele der Füssener Mannschaft bieten weitere Knaller. So findet am Samstag, 22. August, auf dem Weidachsportplatz das Nachbarschaftsderby gegen den TSV Seeg statt. Los geht das um 15.30 Uhr. Am heutigen Mittwoch, 19. August, um 18.30 Uhr gastiert das Team von Trainer Matthias Günes beim SC Ronsberg, „einem unbequemen Gegner“, wie man in Füssen weiß. „Ronsberg ist sehr heimstark“, erklärte Matthias Günes im Gespräch mit dem Kreisboten.

kb

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