Mit 4:3 besiegt der EV Pfronten zu Hause den EV Fürstenfeldbruck

Spannung bis zur letzten Sekunde

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Torschütze Roman Fröhlich freut sich mit Benjamin Gottwalz und Jörg Neumann über seinen Treffer.

Pfronten – Mit 4:3 hat der EV Pfronten am Sonntag gegen die Crusaders aus Fürstenfeldbruck gewonnen. Dabei blieb allerdings die Partie spannend bis zum Schluss: Pfronten legte vor, Fürstenfeldbruck zog nach. Doch am End hielt die Defensive und vor allem der Goalie der Falcons dem Druck der Crusaders stand.

Drei Punkte eingefahren, wie ist unwichtig. So in etwa könnte das Fazit vom Sonntagsspiel gegen die Crusaders aus Fürstenfeldbruck lauten. Die Pfrontener hatte sich viel vorgenommen. Sie wollten sich unbedingt für die 1:5-Auswärtsniederlage revanchieren. Doch es begann nicht so, wie es sich die Pfrontener vorgestellt hatten. Denn die Kreuzritter gingen bereits in der zweiten Spielminute durch Patrick McGehee, der von Sven Mönch hervorragend freigespielt wurde, mit 1:0 in Führung. 

Die Falcons zeigten sich davon allerdings wenig beeindruckt. Bereits eine Minute später glich Joel Titsch (Thomas Dinser/Adrian Hack) zum 1:1 aus. Pfronten kam nun besser ins Spiel, nutzte seine Chancen aber nicht aus. Erst in der 18. Minute gelang es Thomas Böck einen Abpraller von Robin Wiedmann zur 2:1-Führung zu verwerten. Im zweiten Drittel nutzte Fürstenfeldbruck ein 5:3-Überzahlspiel zum 2:2-Ausgleich durch Andreas Kilian (Mönch/Bschorr) in der 27. Minute. Nur sechs Minuten später ging Pfronten dann wieder in Führung. 

Dominik Sauer erzielte seinen ersten Treffer in seinem ersten Pflichtspiel nach Pass von Thomas Dinser. Anschließend versäumten es die Falcons aber nachzusetzten. So mussten sie in der 40. Minute den erneuten Ausgleich durch Markus Pasterny (Ehemann) zum 3:3 hinnehmen. Im letzten Drittel wollten beide Mannschaften dann die Entscheidung herbeiführen. Doch die fiel erst in der 57. Minute zugunsten des Gastgebers, als Verteidiger Roman Fröhlich von der blauen Linie zum vielumjubelten 4:3 traf. 

Jedoch gaben die Crusaders nicht auf und nahmen kurz vor Schluss den Torhüter für einen zusätzlichen Spieler vom Eis. Und als Pfronten dann noch eine unnötige Strafzeit kassierte, wurde es richtig spannend. Die Gäste drückten auf den Ausgleich, um noch ins Penaltyschießen zu kommen. Doch Pfrontens Defensive, allen voran Torhüter Danny Schubert, hielt stand. Allerdings hatten auch die Gäste Glück, da die Falcons mehrere Male nur knapp das leere und verwaiste Tor verfehlten. 

So wurden die letzten Sekunden noch zum Krimi. Doch Pfronten gelang es die Führung zu halten und freute sich über seinen zweiten Sieg in Folge. Das nächste Heimspiel der Falcons findet am morgigen Sonntag, 30. November, um 18 Uhr gegen Bad Aibling statt. Am Freitag, 5. Dezember, ist Pfronten dann zu Gast bei der SG Oberstdorf/Sonthofen.

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