Breitenwanger Stockschützen spielen künftig in der Staatsliga

Sensationeller Aufstieg

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Das erfolgreiche Team der Breitenwanger Stockschützen freut sich über den Aufstieg in die Staatsliga.

Breitenwang – Der Erfolgszug der Stockschützen blieb einmal mehr in Breitenwang stehen: Sensationell hat das Team Breitenwang I den Aufstieg in die Staatsliga geschafft. Doch des einen Freud, ist des anderen Leid – die 2. Mannschaft schaffte den Verbleib in der Bundesliga nicht.

In der Bundesliga, der zweithöchsten Spielklasse der Herren, kämpften jetzt 30 Mannschaften um den Meistertitel und vor allem um die vier begehrten Aufstiegsplätze in die Staatsliga 2015. Der Sportclub Breitenwang/Sparkasse Reutte war als einziger Verein mit gleich zwei Mannschaften startberechtigt. Am 1. Tag wurden in zwei Gruppen mit je 15 Mannschaften die Vorrundenspiele in Oberwart und Neustift an der Lafnitz/Burgenland ausgetragen. 

Dabei konnten die beiden Teams von Breitenwang I und EV Rottendorf Seiwald/Kärnten in ihren Qualifikationsgruppen jeweils den 1. Platz belegen. Die Mannen um Obmann Roland Hechenblaikner, Christopher Schwaiger, Mathias Adler, Alexander Hechenblaikner und Dieter Adler erreichten im ihrer Gruppe 22:6 Punkten und die tollen Stocknote 1,880. Damit ließen sie die Mannschaften von „Union Raika“ Ramingthal/OÖ und ESV Köflach Stadt/Steiermark hinter sich, die am ersten Tag in Oberwart spielten. Breitenwang II mit dem Senior Harald Felsberger, den drei Nachwuchsspielern Michael Bader, Christoph und Roland Fringer sowie Gerald Geirhofer spielten in Neustift an der Lafnitz und belegten dabei den 12. Rang und mussten daher am nächsten Tag in der Abstiegsrunde antreten. 

Spannende Wettkämpfe 

Am zweiten Tag wurden die Spielorte getauscht. Die 15 qualifizierten Mannschaften starteten mit voller Konzentration und vollem Elan in die Bahnenspiele. Sowohl im Aufstiegs- Playoff als auch in den Abstiegsspielen, wo auch Breitenwang II spielte, wurden exzellente Leistungen geboten. Im Aufstiegswettkampf wurde um die begehrten vier Aufstiegsplätze gekämpft, im Abstiegsduell ging es um den Klassenerhalt. Nach hartem Kampf trafen am Ende die vier Besten zusammen, wo dann die Plätze 1 und 2 sowie 3 und 4 ausgespielt wurden. 

Letztendlich wurde der Meister über die niedrige Startnummer entschieden, da auf Bahn 1 der EV Rottendorf Seiwald/Kärnten (mit der Startnummer 1) mit dem Team ESV Köflach Stadt/Steiermark sich mit 23:23 trennten. Der SC Breitenwang/Sparkasse Reutte setzte sich auf Bahn 2 deutlich mit 27:14 gegen den ESV Ladler Eisstöcke Granz durch und erreichte damit die Bronzemedaille. Somit standen die vier Aufsteiger in die Staatsliga 2015 fest und Breitenwang erreichte wiederum einen tollen Erfolg. 

Allerdings schaffte die Mannschaft Breitenwang II nicht den nötigen Rang, um in der Bundesliga zu bleiben, was aber für den Verein kein Beinbruch ist, da das Team guten Stocksport zeigte und mit jungen Spielern ausgebaut werden kann. Überhaupt sind sie in Breitenwang stolz darauf, dass in beiden Bundesligamannschaften insgesamt sechs Nachwuchsleute standen und die nunmehrige Staatsligamannschaft wohl die jüngste in Österreich ist.

kb

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