Uygur bleibt Trainer beim FC Füssen

Der Füssener Trainer Savas Uygur (rechts) vertraut auch in der nächsten Spielzeit auf Talente wie Lucas Ilg (links). Foto: privat

Füssen – Savas Uygur wird auch in der kommenden Saison beim Kreisligisten FC Füssen als Trainer arbeiten. Diesen Beschluss der Vereinsspitze hatte der zweite Vorsitzende Heinrich Gierl vor kurzem offiziell der Mannschaft mitgeteilt und dafür starken Beifall geerntet. 

Auch wenn „unsere Mannschaft – eine prima Mischung aus erfahrenen Spielern und Talenten - auf einigen Positionen noch verjüngt wird, hat diese Uygur-Truppe Zukunft. Der Trainer hat das Vertrauen des Vereins. Die Vorstandschaft hat sich für Uygur entschieden“, so Vorsitzender Ulrich Schwerdtfeger.

Im Umfeld des Vereins waren Gerüchte aufgetreten, dass es Kandidaten für den Trainerposten gebe. Obwohl sich die Mannschaft nach dem Abstieg wieder steigern konnte, wurde nach der Winterpause Kritik am Trainer laut. Diese Äußerungen werden von der Vereinsführung, so Schwerdtfeger, „als nicht nachvollziehbar“ eingestuft. „Wir haben es Uygur zu verdanken, dass unsere Mannschaft trotz der zahlreichen verletzten Stammspieler eine gute Saison spielt. Stark ersatzgeschwächt wurde ein vierter Platz erreicht. Wir können sogar noch Dritter werden. Das ist beachtlich“, betonte der Vorsitzende. 

Schwerdtfeger hält auch menschlich große Stücke auf Uygur. „Unserem Trainer ist es mit viel Geduld gelungen, die Mannschaft gezielt zu verjüngen. Das Gleichgewicht mit den erfahrenen Spielern stimmt. Den FC auf dem Platz zu sehen, macht Spaß.“ Erika Henne, die für die Vereinskasse die Verantwortung trägt, ergänzt: „Wir freuen uns, dass der Handschlag für die weitere Zusammenarbeit jetzt erfolgt ist.“ 

Seit einigen Spieltagen testet Uygur Füssener Neuzugänge und Jugendspieler, um sie zu integrieren, damit der FC in der kommenden Saison oben mitspielen kann. „Ich sehe es als meine Aufgabe an, unsere Talente – davon gibt es bei den A-Junioren einige Spieler – ganz gezielt zu fördern“, sagt Uygur über eine „reizvolle sportliche Aufgabe“, die ihn in Füssen hält. Nicht erst, als fast eine ganze Mannschaft im Krankenhaus lag, baute der Trainer auf die Füssener Nachwuchskicker, etwa den Stürmer Marcel Berger. Ein bereits abgeschriebener Techniker wie Heinrich Papp steigerte seine Leistungen und war als vielseitiger Spieler tatsächlich in der Lage Lücken zu füllen, die weitere Ausfälle verursacht hatten. 

Dass Uygur dank der sicheren Platzierung des FC die jungen Fußballer testet, könnte aus Sicht des Vorstands zum Wettbewerbsvorteil werden. Gierl fasst zusammen: „Kempten und Marktoberdorf steigen definitiv in die Kreisliga ab, Buching und Pfronten haben beste Aufstiegschancen.“ Die Kreisliga werde in jedem Fall – was die Fußballfans freut – zur „Hammerliga“. kb

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