Schwarzes Wochenende für Falcons

Pfrontens Goalie Danny Schubert und Markus Bach (2.v.r.) versuchen ihr Tor gegen den HC Landsberg zu verteidigen. Foto: Felske

Pfronten – Freud und Leid liegen oft dicht beieinander. So auch beim EV Pfronten. Während sich die Falcons über die beiden Siege zum Saisonauftakt freuten, folgte eine Woche später die Ernüchterung. Denn am Wochenende verloren die Ostallgäuer gegen den HC Landsberg mit 0:3 und gegen Burgau mit 3:7.

Am Freitag gastierte der Aufstiegsaspirant HC Landsberg in Pfronten. Hier trafen der damalige Tabellenzweite auf den Tabellenersten der Landesliga Süd/West. Und es wurde das erwartete Spitzenspiel, auch neben dem Eis. Gleich zu Beginn feuerten beide Fanclubs lautstark ihre Teams an. Hierbei hatten die Leprechauns aus Pfronten klar die Nase vor der Fanszene aus Landsberg. Auf dem Eis war es dann bald umgekehrt. Allerdings dauerte es bis zur 20. Minute, ehe sich etwas auf der Anzeigentafel tat, abgesehen von vier Strafzeiten. Die letzte sollte es dann aber in sich haben. 38 Sekunden vor der Pausensirene stand Landsberg in Unterzahl auf dem Eis. Das konnten die Falcons allerdings nicht ausnutzen. Im Gegenteil, der Landsberger Michael Fischer erzielte nach einem Konter das 1:0. Doch damit nicht genug. 25 Sekunden später war es wieder Fischer, der einen Konter nutzte und mit einem Nachschuss auf 2:0 erhöhte. Die restlichen 13 Sekunden vor der Pause überstanden die Falcons dann unbeschadet.

Die Ansprache in der Kabine verfehlte ihre Wirkung nicht, die Hausherren steigerten ihre Angriffsbemühungen. Doch Tore wollten nicht fallen. Auch die insgesamt sieben Strafzeiten der Landsberger Riverkings blieben ungenutzt, obwohl die Pfrontener Mannschaft engagiert auftrat. Im Schlussdrittel kämpften beide Mannschaften um jeden Zentimeter Eis. Immer wieder peitschten die Fanclubs ihre Farben nach vorne, doch außer dem dritten Treffer, den wieder Fischer zum 3:0-Endstand schoss, fielen keine Tore mehr. Somit bleiben die Landsberger ein heißer Kandidat auf den Titel. Doch auch die Falcons mussten sich nicht verstecken. Einsatzwille und Bereitschaft stimmten am Freitag, nur das Glück im Abschluss fehlte. Die Partie war eines der besten Spiele der vergangenen Jahre, hieß es im Umfeld des Vereins.

Umso erstaunlicher war dann das Ergebnis vom zweiten Wochenendspiel. Dort gingen die Falcons bei den Eisbären des ESV Burgau trotz einiger Ausfälle, neben Robin Wiedmann fehlte unter anderem auch Kapitän Armin Schneider, als Favoriten auf das Eis. Doch der EVP wurde dieser Rolle nicht gerecht. Mit 3:7 mussten sie sich geschlagen geben. Einigen Spielern steckte wohl noch das schwere Freitagsspiel in den Knochen. Burgau wirkte spritziger und motivierter als die Ostallgäuer. Die Pfrontener Tore erzielten Thomas Böck und Joel Titsch, der zwei Mal traf. Am heutigen Samstag, 2. November, treten die Falcons beim Jubiläums-Blitzturnier des ERC Lechbruck an, das zu Ehren des 35-jährigen Jubiläums des ERC Lechbruck stattfindet. Neben diesen beiden Mannschaften nehmen auch noch die EA Schongau und der ESV Bad Bayersoien an dem Turnier teil. fe

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