Start nach Maß für den ESVK

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Der ESVK startet mit einem 5:1-Heimsieg gegen die Eislöwen in die neue Spielzeit.

Kaufbeuren – Es ist schon fast eine kleine Tradition, dass ausgerechnet die Dresdner Eislöwen zum ersten Saisonspiel des ESV Kaufbeuren in der Sparkassen Arena gastieren. Wie auch schon in den beiden Vorjahren sahen die Zuschauer dabei einen Sieg des ESVK. Durch das 5:1 setzten sich die Buron-Städter sogar auf Rang 1 der Tabelle, auch wenn es lange Zeit nicht danach aussah. Bereits am zweiten Spieltag in der neuen DEL2 Saison gab es ein Duell mit den Heilbronner Falken, gegen die sich der ESVK in der letzten Spielzeit in den Abstiegs Playdowns durchsetzen konnte. Die enge Partie endete mit 5:4 für die Heilbronner nach Verlängerung.

 

Die Gäste aus Sachsen haben ihren Kader vor allem im Sturm erheblich verstärkt. So verwunderte es auch nicht, dass ihnen im Freitagspiel die ersten Minuten gehörten. Auch durch eine Überzahl hatten sie deutlich mehr Spielanteile und gingen daher auch in Minute sieben durch ein Tor von Dominik Grafenth in in Führung. 

Wie schnell die gute Leistung der Dresdner auf den Kopf gestellt werden kann, zeigte dann der ESVK. Noch keine Minute lief im zweiten Abschnitt, da schickte Josh Burnell Sturmkollege Daniel Menge allein auf die Reise, der den Puck an Marvin Cüpper vorbei ins Tor beförderte. 

Durch den Ausgleich bekam Kaufbeurens Offensive zudem eine Portion Selbstvertrauen. Dies münzte nur 129 Sekunden später Maximilian Schäffler in Zählbares um und ließ die Zuschauer erneut jubeln. Michael Fröhlichs Schuss mit der Rückhand trudelte zwischen den Schonern Cüppers ins Tor zur 3:1-Führung. Kurz vor Ende des Drittels wurde Jonas Schlenker dann ein Penalty nach einem Vergehen Steins zugesprochen, doch Vajs entschärfte souverän. 

Für die Vorentscheidung im letzten Drittel sorgte Chris St. Jacques. Der Kanadier setzte sich im Laufduell gegen seinen Kontrahenten durch und tauchte mit hohem Tempo vor Cüpper auf, zog den Puck auf die Rückhand und erhöhte auf 4:1. Thomas Popiersch versuchte nochmals alles und nahm bereits über drei Minuten vor dem Ende Cüpper vom Eis.

 Es dauerte aber nicht lange und Kaufbeuren profitierte davon. Oppolzer legte mannschaftsdienlich auf Schmidle auf, der den 5:1-Endstand markierte. Ein überragender Stefan Vajs und eine deutlich bessere Chancenverwertung waren letztlich die Garanten für den Sieg. 

Punkt bei engem Auswärtsspiel 

Der ESVK war gegen Heilbronn zunächst die bessere Mannschaft und konnte in der fünften Minute durch Michael Fröhlich in Führung gehen. In der Folgezeit wurden die Allgäuer durch Strafzeiten und Unterbrechungen wegen Nebels in ihrem Spielrhythmus gestört. Zwei der Strafzeiten konnten die Falken zur 2:1-Führung nutzen. Abermals gelang Michael Fröhlich der verdiente Ausgleich zum 2:2. 

Im zweiten Durchgang kam Heilbronn besser aus der Kabine. Bereits in der 21. Minute gelang Schell mit einem trockenen Handgelenkschuss die erneute Führung für die Gastgeber. Ab der Hälfte des Spiels übernahm der ESVK wieder das Kommando. Der sehr guten zweiten Sturmreihe gelang es immer wieder gute Chancen herauszuspielen, aber es sollte nur der Ausgleich zum 3:3 durch Michael Baindl fallen. 

Im letzten Abschnitt häuften sich die Nebelpausen und die Falken konnten abermals mit 4:3 in Führung gehen. Von Spielfluss konnte durch die zahlreichen Unterbrechungen mittlerweile keine Rede mehr sein. Gregor Stein gelang in der 53. Minute im Nachsetzen der Ausgleich zum 4:4. Trotz guter Gelegenheiten gelang den Wertachstädtern kein weiterer Treffer. 

So musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. Bereits nach 52 Sekunden fand eine abgefälschte Scheibe im Heilbronner Nebel den Weg in das Kaufbeurer Tor zum 5:4. Coach Muller in der anschließenden Pressekonferenz: „Ich bin mit dem Auftreten meiner Mannschaft zufrieden, die ein gutes Auswärtsspiel gezeigt hat, aber nicht mit der Punkteausbeute. Wir hätten mehr als einen Punkt verdient gehabt”.

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