Landesligist SVK scheitert an Gersthofen

Missglückter Start

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Die SVK brachte den Ball im ersten Punkspiel nach der Winterpause in Gersthofen einfach nicht im gegnerischen Gehäuse unter.

Kaufbeuren – „Wir sind mit der Art und Weise, wie Gersthofen heute gegen uns gespielt hat, nicht zurecht gekommen”, so die Erkenntnis von SVK-Co-Trainer Wolfgang Kress nach der 0:2-Auftaktniederlage am Samstagnachmittag beim TSV Gersthofen.

Dabei fuhr die SVK doch mit breiter Brust und der Portion Selbstbewusstsein zum Tabellenletzten, der trotz einiger personeller Probleme im Vorfeld dann doch eine schlagfertige Mannschaft stellte. 

Zur Pause stand es noch 0:0. Alexander Schmidbauer, Furkan Kircicek und Lukas Zink hätten das 1:0 im ersten Durchgang jeweils auf dem Fuß gehabt. Doch in den zweiten 45 Minuten lief es nicht mehr so wie erwartet. „Wir konnten uns nur wenige Torchancen erarbeiten. Zudem verloren wir zuviele Zweikämpfe”, resümierte Wolfgang Kress direkt nach dem Spiel. Nach zwölf nicht verloren gegangenen Partien – darunter die fünf Siege in der Vorbereitung – kassierte die SVK wieder einen Dämpfer. 

Für das Trainerduo Schmidbauer/Kress war es zudem die erste Niederlage in ihrer verantwortlichen Position. In der 55. und 62. Minute sorgte Gersthofen mit den beiden Toren für letztendlich klare Verhältnisse. „Es ist für uns jetzt eine neue Erfahrung. Es geht aber weiter”, betonte Kress. Selbst Norbert Schmidbauer will diese Partie schnell abhaken: „Schon von Anfang an war die Partie mit Kampf verbunden. Gersthofen hat ihr Spiel auf dem Kunstrasenplatz für seine Verhältnisse gut ausgenutzt. Unsere Stärken sind an diesem Tag leider nicht zum Tragen gekommen“. 

Auch Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner ist der Typ Fußballer, der Ausreden sucht, doch gab es für ihn mehrere Faktoren, warum es zum Auftakt einfach lief. „Ich hatte das Gefühl, dass wir zu sehr verkrampft waren. Gersthofen hat stark gespielt, das muss ich neidlos anerkennen“. Es sei bezeichnet für den Tag gewesen, dass die Mannschaft nichts habe umsetzen können. „Wir selbst waren an diesem Tag nicht bereit genug, um mehr zu investieren als der Gegner“. 

Derweil blicken die Verantwortlichen der SVK mit einigen Sorgenfalten auf das Heimspiel am kommenden Samstag, 14. Februar, gegen den SV Mering. Der Platz im Parkstadion ist wegen einer dicken Schneedecke noch nicht bespielbar. Doch bis zum Wochenende kann sich noch einiges ändern.

von Stefan Günter

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