Playdown-Serie

ESVK überrollt Freiburg in Spiel 5

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Es war viel los vor dem Tor der Freiburger Wölfe. Am Ende konnten die Joker einen deutlichen 8:1-Sieg einfahren.

Kaufbeuren – Schon fünf Spiele in der Playdown-Serie ESVK gegen die Freiburger Wölfe waren bis zum vergangenen Sonntag gespielt. Vor dem Spiel am Dienstag liegen die Kaufbeurer Joker mit 3:2 Siegen vorn. Am Freitag mussten sich die Kaufbeurer nach einem spannenden Match in Freiburg erst in der Verlängerung mit 4:3 geschlagen geben und verpassten so vielleicht ein vorzeitiges Ende der Serie.

Das Heimspiel nutzten die Joker dann aber am Sonntag vor einer imponierenden Kulisse von 2313 Zuschauern und siegten nach einem kampfstarken Auftritt hochverdient mit 8:1 Toren. Jetzt haben es die Jungs von Trainer Toni Krinner am Dienstagabend selbst in der Hand, beim Spiel in Freiburg mit einem vierten Sieg in der Serie die Saison doch noch positiv zu beenden und den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern. 

Pech in Freiburg 

Nach dem zweiten Heimsieg wollten die Joker am Freiburg nun auch in Freiburg das Spiel gewinnen und so eine gute Ausgangsbasis für das Sonntagsspiel schaffen. Ohne den im Heimspiel gefoulten und nun verletzt pausierenden Stürmer Max Lukes traten die Joker im Breisgau an. Die Wölfe konnten hingegen den Übeltäter Petr Haluza nach der im Spiel ausgesprochenen Spieldauerstrafe wieder auflaufen lassen. Beide Teams agierten anfangs wieder vorsichtig und hielten ihr Augenmerk auf die eigene Defensive. 

ESVK-Verteidiger Mitch Versteeg war es, der in der 14. Minute die Führung erzielte. Doch noch vor der ersten Pause konnten die Wölfe ausgleichen. Mitte des zweiten Drittels hatten die Joker eine drei gegen fünf Unterzahlsituation zu bestehen. Fast wäre es geglückt, doch mit Ablauf der zweiten Strafe fiel der Freiburger Führungstreffer. Nur vier Minuten später trafen die Gastgeber zum 3:1. Kurz vor Ende des zweiten Durchgangs rafften sich die Joker vor gut 80 mitgereisten Fans noch einmal auf und verkürzten durch Daniel Menge. Wiederum Menge war es, der nach 55 Minuten zum 3:3 ausgleichen konnte. In der nachfolgenden Verlängerung hatten zuerst die Joker besseren Chancen, ehe die Wölfe dann nach 63 Minuten vor 3067 Zuschauern zum 4:3-Siegtreffer die Partie beendeten. 

Heimsieg der Joker 

Am Sonntag dominierten die Joker über die Freiburger Wölfe. Von Beginn an wurde Druck auf das von Jonathan Boutin gehütete Gästetor ausgeübt. Doch einige Zeit hielt die Defensive der Gäste, erst Daniel Oppolzer gelang in der elften Minute der Führungstreffer. Trotz spielerischer Überlegenheit gelang es vorerst nicht, den Vorsprung auszubauen. Doch mit Beginn des zweiten Drittels fielen auch die Treffer. Zuerst traf kurz nach Wiederbeginn Josh Burnell, dann erhöhten Daniel Menge und Marc Schmidpeter gar auf 4:0. Vom Bully weg schossen die Wölfe noch im zweiten Drittel ihr erstes Tor. Dabei sollte es an diesem Abend auch bleiben. 

Mit voller Konzentration ließen die Joker nicht nach und kamen zu vier weiteren Treffern. Daniel Menge, Josh Burnell, Mathias Bergman und nochmals Daniel Oppolzer sorgten für einen überaus deutlichen 8:1-Endstand. Mit ausschlaggebend für diesen Erfolg war die strikte Einhaltung der Disziplin. 

Die Wölfe versuchten immer wieder mit unsportlichem Verhalten die Joker zu reizen, doch profihaft hielten die Joker dagegen. Einmal ging es gegen Chris St. Jacques, hier ließen die sonst guten Hauptschiedsrichter noch einmal Gnade walten und schickten den Freiburger Provokateur nur mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine. Als 45 Sekunden vor Schluss dann noch der in Freiburger Diensten stehende Jonah Hynes auf Jokerverteidiger Simon Schütz losging, schickten die Referees den Freiburger mit einer Matchstrafe vom Eis. 

Freiburgs Trainer Leo Sulak bemängelte nach dem Match auch die Disziplin seiner Spieler. ESVK-Trainer Toni Krinner sah einen verdienten Erfolg seiner Mannschaft und richtete den Blick schon auf das Spiel am Dienstag in Freiburg. Man werde mit dem nötigen Respekt und gut vorbereitet in den Breisgau fahren. 

Am Dienstag, den 22. März, haben die Joker nun die Möglichkeit, mit einem Erfolg in Freiburg die Serie mit dem vierten Sieg zu beenden. Sollte dies nicht eintreten, käme es am kommenden Donnerstag, den 24. März, in der Sparkassen Arena zum alles entscheidenden siebten Match. Anspiel wäre dann um 19.30 Uhr.

von Werner Mayr

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