Zwei Punkte verschenkt

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Hart umkämpfte Torraumszene. Torwart Carsten Schmelz hält souverän.

Kaufbeuren – Am Ende ist es zu wenig: Beim 1:1-Unentschieden im letzten Heimspiel dieses Jahres hat die SpVgg Kaufbeuren gegen das U21-Team des FC Memmingen zwei Punkte verschenkt. Trotz einer mageren 1:0-Führung konnte der Gastgeber vor rund 100 Zuschauern im zweiten Durchgang nicht den Sack vorzeitig zumachen.

Mit der letzten Aktion des Spiels in der 92. Minute beförderte Lukas Göttle die Kugel unglücklich in die eigenen Maschen. „Das ist natürlich sehr bitter”, sagte SVK-Herrenchef Thomas Neumann direkt nach dem Schlusspfiff achselzuckend. Lukas Zink traf übrigens in der 26. Minute zur 1:0-Führung. 

„Wir sind heute schon etwas schlecht gegen Memmingen ins Spiel gekommen, allerdings konnten wir nach dem Seitenwechsel zwar kämpferisch dagegen halten, doch den wichtigen zweiten Treffer konnten wir nicht landen”, zeigte sich auch Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner sichtlich enttäuscht nach dem Spielende. 

Die erste halbe Stunde gehörte den Gästen aus der Maustadt, die frech nach vorne spielten, aber ihre großen Chancen nicht nutzte. Adrian Zuka wurde bereits in der sechsten Spielminute im Kaufbeurer Strafraum gefoult, doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Zuka war es auch, der in der nächsten Aktion freistehend vor Carsten Schmelz zum Schuss kam, doch der SVK-Torwart wehrte noch mit dem Fuß ab. 

Als Kaufbeuren besser ins Spiel kam, gelang dem Gastgeber auch die glückliche Führung. Nach dem Seitenwechsel hatte Maximilian Ebert binnen drei Minuten zwei hundertprozentige Torchancen auf dem Fuß, die er leider nicht nutzte, um die Führung auszubauen. Als nach einer getretenen Ecke Benjamin Kleiner auf Seiten der Kaufbeurer den Ball gefährlich vor das gegnerische Tor verlängerte, war allerdings kein Abnehmer zur Stelle. 

Obwohl die Maustädter den Ton im letzten Allgäu-Derby dieses Jahres angaben, brachten sie die Kugel nicht im Kaufbeurer Gehäuse unter. Nach einem Pass von Alexander Schmidbauer stand erneut Maximilian Ebert wieder im Fokus, doch vergab er in der 75. Minute wieder eine Möglichkeit. 

Das rächte sich. Memmingen erhöhte in der Schlussphase den Druck, warf alles nach vorne und wurde glücklich belohnt. Während das Unentschieden für Michael Stahl einem Tiefschlag bedeutet, blickt aber Kapitän Benjamin Kleiner schon wieder optimistisch nach vorn: „Die Enttäuschung ist zwar jetzt noch groß, aber im Hinblick auf die Partie in Oberweikertshofen werden wir nochmals alle Kräfte mobilisieren, um auswärts zu punkten“.

von Stefan Günter

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