Spannung bis zum Ende – ESV Kaufbeuren verliert in Heilbronn knapp mit 4:5

Joker müssen nachsitzen

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Schenken sich nichts: die Spieler des ESVK und der Heilbronner Falken.

Kaufbeuren – Einen Strich durch die Rechnung gemacht haben die Heilbronner Falken dem ESVK hinsichtlich des vorzeitigen Klassenerhalts. Mit dem Endstand von 5:4 Toren kamen die Falken zum ersten Sieg in dieser Serie.

Vier Partien der Playdown-Serie zwischen dem ESVK und den Heilbronner Falken sind gespielt. Die ersten drei denkbar knappen Spiele entschieden die Kaufbeurer jeweils in der Nachspielzeit. Auch im vierten Aufeinandertreffen beider Klubs am Dienstagabend in Heilbronn ging es in die Overtime. Doch diesmal war das Glück den Gastgebern hold und schon nach 29 Sekunden machte Adriano Carciola dem Wunsch des vorzeitigen Klassenerhalts der Joker damit einen Strich durch die Rechnung. Mit dem Endstand von 5:4 Toren kamen die Falken zum ersten Sieg in dieser Serie. 

Joker müssen nachsitzen 

Dies hat zur Folge, dass die Kaufbeurer Joker am Freitagabend in der Sparkassen Arena auf jeden Fall noch ein fünftes Match bestreiten mussten. Entweder der ESVK konnte mit einem Heimsieg am Freitag die Saison beenden oder im negativen Fall bedeutet dies, dass die Jungs von Trainer Uli Egen am Sonntag nochmal nach Heilbronn in die „Kolbenschmidtarena“ fahren müssen, um im Spiel „Nummer Sechs“ die Vorentscheidung zu treffen. (Das Ergebnis vom Freitagabend lag bis Redaktionsschluss am Donnerstag noch nicht vor).

Wieder Spannung bis zum Ende

Die Serie zwischen den beide Vereinen ist absolut spannend und jede der vier Partien ging in die Verlängerung. Dabei sah es am Dienstagabend in Heilbronn anfangs sehr gut für die Kaufbeurer aus, entgegen den ersten drei Partien gingen die Joker in Führung. Nach vier Minuten traf Markku Tähtinen und nur zweieinhalb Minuten später erhöhte sein Landsmann Samy Ryhänen gar auf 2:0. Es sah mehr als gut aus, zudem die Joker den Anweisungen ihres Coaches, möglichst von der Strafbank fern zu bleiben, auch befolgten. 

Nach einem strafzeitenlosen ersten Drittel traf es die Joker im zweiten Durchgang umso härter. Gleich sechsmal hieß es in Unterzahl zu bestehen. Aber einmal davon traf Michael Hackert zum Anschlusstreffer nach 25 Minuten. Immer noch in Führung ging es ins letzte Drittel und einmal mehr war es Hackert, der nach nur 19 Sekunden den Ausgleich für die Falken erzielte. Durch Carciola gingen die Gastgeber sogar erstmals an diesem Abend in Führung. Ebenfalls in Überzahl gleich Kapitän Michael Kreitl nach 50 Minuten aus. Doch vier Minuten vor Schluss gelang den Falken noch der Führungstreffer, aber die Schwaben hatten einmal mehr nicht mit Jokerverteidiger Maury Edwards gerechnet.

Maury überwand als sechster Feldspieler 42 Sekunden vor dem regulären Spielende den diesmal wieder im Tor stehenden Philip Lehr zum 4:4-Ausgleich. In der folgenden Nachspielzeit war das Glück auf Seiten der Gastgeber und mit dem 5:4-Endstand vor 1105 Zuschauern retteten sich die Heilbronner Falken in ein fünftes Match. von Werner Mayr


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