4:3-Erfolg gegen Crimmitschau – 3:1-Niederlage trotz starker Leistung in Rosenheim

Rote Laterne bleibt in Kaufbeuren

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Zu Beginn des zweiten Abschnittes gegen dem ETC erhöhte Konstantin Firsanov auf 2:0, ehe die Gäste in Überzahl zum Anschlusstreffer kamen.

Kaufbeuren – Der ESVK beendet die Hauptrunde der DEL 2 als Schlusslicht der Tabelle. Trotzdem sehen die Joker derzeit leistungsmäßig wieder etwas Licht am Ende des Tunnels. So machten sie am Sonntag 

Die Hauptrunde der DEL 2 ist nun abgeschlossen. Der ESVK beendet sie als Tabellenletzter mit nur 42 Punkten aus 44 Spielen. Man konnte den Vorletzten Crimmitschau nicht mehr überholen, da die Eispiraten bereits am Freitag mit dem klaren 5:0-Sieg über den SC Riessersee einen uneinholbaren Vorsprung vor den Kaufbeurern erzielt hatten. Die Joker unterlagen zudem Starbulls Rosenheim mit 3:1 Toren. Somit hatte das letzte Match gegen den ETC Crimmitschau am Sonntagabend keinen Einfluss auf die Tabellensituation mehr. Vielleicht erschienen deshalb nur noch 1308 Zuschauer in der Sparkassen Arena – sie konnten jedoch einen 4:3-Sieg gegen den ETC erleben. 

Dabei versäumten die Abwesenden ein packendes und spannendes Match über 60 Minuten. Coach Uli Egen war diesmal auch über die ersten 40 Spielminuten sehr zufrieden. Die Abwehr samt Torhüter Johannes Wiedemann stand bombenfest und ließ die Eispiraten nicht zum Erfolg kommen. Nach drei Minuten gingen die Joker durch Stephen Schultz in Führung. Zu Beginn des zweiten Abschnittes erhöhte Konstantin Firsanov auf 2:0, ehe die Gäste in Überzahl zum Anschlusstreffer kamen. Doch nach 29 Minuten traf Markku Tähtinen und als der stark aufspielende Firsanov ein Break in Unterzahl zum 4:1 abschloss, war die Vorentscheidung gefallen. 

Im letzten Durchgang ließ die Konzentration der Joker etwas nach und die Gäste kamen bis auf 4:3 heran, doch mit etwas Glück blieb es beim Sieg. In der anschließenden Pressekonferenz haderte Gästecoach Fabian Dahlem mit dem verschlafenen Spielbeginn seiner Mannschaft, den jeweils schlechten Starts und dem zu passiven Auftreten in den ersten beiden Dritteln. 

ESVK Trainer Egen war dagegen sehr zufrieden mit seiner Mannschaft, die sehr gute erste 40 Minuten spielte und sehr kompakt agierte. Die Mannschaft habe schon sehr viel gelernt, lediglich im letzten Abschnitt wurde ihm zu viel reagiert und zu wenig agiert. Ein Sonderlob bekam Torhüter Johannes Wiedemann für sein gutes Spiel. 

SBR gegen ESVK 3:1 

Schon am Freitagabend traten die Kaufbeurer in Rosenheimer Kathrein-Stadion an. Die Joker hielten erstaunlich gut gegen den favorisierten Gastgeber. Coach Uli Egen setzte auf eine kompakte Defensive und hatte lange Erfolg damit. Der schon kleine Kaufbeurer Kader wurde durch die Ausfälle von Max Schmidle, Christof Aßner und Lukas Gohlke zusätzlich noch geschwächt. 

Lange blieb das Match torlos, auch dank einem stark haltenden Jokertorhüter Johannes Wiedemann. Der Führungstreffer der Starbulls kurz vor der zweiten Pause konnte Stephen Schultz in der 44. Minute ausgleichen. Nach dem 1:2 in Überzahl setzten die Joker alles auf eine Karte und kassierten das 1:3 ohne Torhüter. Nach dem Spiel nahm ESVK-Coach Egen noch Stellung dazu, warum kein neuer Spieler mehr bis zum Stichtag 31. Januar verpflichtet wurde: „Gute deutsche Akteure waren nicht auf dem Markt und einen zusätzlichen Ausländer wollte man wegen dem zu erwartenden Konkurrenzdruck nicht verpflichten“. Zwischenrunde startet Wieder einmal ein neuer Modus im Eishockey! Um noch zusätzliche Spiele bis zu den Play- Downs austragen zu können, wurde die sogenannte „Zwischenrunde“ eingeführt. 

Die zwölf Klubs der Liga werden entsprechend ihrer Hauptrundenplatzierung in zwei Gruppen eingeteilt. Die geraden und die ungeraden Platzierten bilden jeweils eine Gruppe. Somit ergeben sich für jeden Klub noch zehn Partien. Die bis zum 9. März dabei erzielten Punkte werden dann auf die Hauptrundenpunkte aufaddiert. Erst dann spielen die ersten acht Teams ihre Play-off-Runde um die Meisterschaft. Die vier letzten bestreiten dann zwei Playdown-Halbfinals, wobei die bei- den Verlierer dann mit vier Oberligisten um insgesamt vier Plätze für die neue Saison in der DEL 2 kämpfen müssen. 

ESVK am Freitag mit Heimspiel 

Schon am kommenden Freitagabend, den 7. Februar, startet der ESVK mit einem Heimspiel um 19.30 Uhr in der Sparkassen Arena gegen die Füchse aus Weißwasser in die Zwischenrunde. Zuletzt siegten die Joker gegen die Lausitzer mit 5:1 Toren, verloren aber den ersten Vergleich mit 0:4 auf eigenem Eis. von Werner Mayr

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