Joker erkämpfen Matchball

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Starker Auftritt des ESVK am Dienstagabend: Am Ende stand es 4:1 gegen die Heilbronner Falken.

Kaufbeuren – Im fünften Spiel in der Playdown-Serie gegen die Heilbronner Falken siegten die Joker am Dienstagabend zuhause mit 4:1 Toren und benötigen nun nur noch einen Sieg aus maximal zwei anstehenden Partien. Spiel Sechs findet am Freitagabend wieder in Heilbronn statt.

Die bisherigen beiden Auftritte auswärts in der Play-down-Serie verliefen für die Kaufbeurer sehr positiv, beide Spiele gewannen die Joker in der Kolbenschmidt Arena. Sollte auch der dritte Auftritt in Heilbronn siegreich verlaufen, wäre der Klassenerhalt in der DEL2 unter Dach und Fach. Könnten die Falken aber mittels eines Sieges die Serie ausgleichen, käme es zum ultimativen „Showdown“ am Sonntag, den 10. April in der Sparkassen-Arena in Kaufbeuren. Spielbeginn wäre dann um 17 Uhr. 

Zweimal siegten die Heilbronner Falken schon am Berliner Platz. Wenn auch das zweite Mal äußerst knapp mit 0:1, doch es zählt nur Sieg oder Niederlage. Zwei Heimspiele blieben die Joker dabei torlos. Am Dienstag endete die Flaute! Trotz dem vierten Heimspiel innerhalb von nur zwölf Tagen, dazu noch einem Wochentag, kamen knapp 1400 Zuschauer in die Eishalle. 

Der ESVK trat ohne den im letzten Heimspiel mit einem Kieferbruch ausgeschiedenen Verteidiger Mitch Versteeg an, aber Verteidiger Simon Schütz lief trotz Blessuren aus dem letzten Match auf. Der Auftakt verlief optimal für die Joker. Nach ersten offensiven Bemühungen der Falken schloss Daniel Oppolzer einen schnellen Konter eiskalt zum 1:0 ab. Die Joker wollten nachlegen, aber sie scheiterten immer wieder am starken Gästekeeper Eric Hartzell. 

Doch der Druck brachte die Falken in arge Bedrängnis, so dass sie sich gegen Ende des ersten Drittels nur noch mit Fouls zu helfen wussten. Kurios, gleich vier Gästespieler mussten in der letzten Spielminute des ersten Drittels auf die Strafbank, was den Joker eine dreieinhalbminütige Überzahl mit Fünf gegen Drei ermöglichte. Doch es dauerte fast bis zum Ende der Strafzeit, ehe Verteidiger Jannik Woidtke mit einem scharfen Schlagschuss auf 2:0 erhöhte. Weiterhin spielbestimmend war der ESVK, doch die Gäste kamen zwischendurch immer wieder gefährlich vor das Kaufbeurer Gehäuse. Doch hier war Stefan Vajs immer präsent und vereitelte die Chancen der Gäste. 

Dies ging bis zur dritten Minute im letzten Abschnitt gut, dann kamen die Falken durch Gelke zum Anschlusstreffer. Jetzt wurde die Partie noch einmal hoch spannend. Die Falken wollten mit aller Macht den Ausgleich erzwingen, doch die Defensive inklusive Torhüter Vajs stand sattelfest. Acht Minuten vor Ende traf Josh Burnell zum vorentscheidenden 3:1. Als Gästetrainer Dahlem kurz vor Schluss noch seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, erhöhte wiederum Burnell zum 4:1 ins leere Tor. 

Nach dem Spiel gestand Gästetrainer Fabian Dahlem: „Wir haben heute einiges richtig gemacht, aber eben nicht alles. Kaufbeuren hatte heute den besseren Torhüter und hat verdient gewonnen.“ ESVK-Trainer Toni Krinner: „Das war heute eine schwere Geburt, aber alles was zählt, ist der Sieg. Dennoch müssen wir uns im nächsten Spiel noch steigern!“

von Werner Mayr

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