Joker empfangen am Freitag den amtierenden Meister

ESVK mit vier Punkten zum Auftakt

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Beim Heimspiel gegen die Freiburger Wölfe siegte der ESVK 2:1.

Kaufbeuren – Zwei ganz knappe Partien haben die Kaufbeurer Joker zum Auftakt der DEL 2 hinter sich.

Konnten die Jungs von Trainer Andreas Brockmann am Freitagabend im Heimspiel die Freiburger Wölfe mit 2:1 Toren bezwingen, musste am Sonntag sogar bis in das Penaltyschießen gegangen werden. Dort hatten die Gastgeber in Weißwasser mehr Glück und siegten mit 2:1 Toren. Trotzdem haben die Kaufbeurer bewiesen, dass sie mithalten können und stehen nach dem zweiten Spieltag auf Rang vier der Tabelle.

Krimi zum Auftakt

Kaum zu bezwingen waren die beiden Torleute, beim ESVK Stefan Vajs und bei Freiburg Neuzugang Lukas Mensator. Die Joker übten viel Druck aus, doch im Abschluss fehlte es an Toren. Ein unglücklicher Querpass im gegnerischen Drittel brachte den Gästen mit einem Konter die Führung. Simon Olsson konnte sieben Minuten vor Ende den wichtigen Ausgleichstreffer erzielen. Vier Minuten später erhöhte Ondrej Pozivil auf 2:1 mittels eines satten Schusses in Überzahl. Max Schmidle stellte dann vor 1946 Zuschauern den 3:1 Endstand her.

„Es war ein sehr enges Spiel. Leider haben wir nach dem Gegentreffer im zweiten Drittel etwas den Faden verloren, aber im Schlussabschnitt sind wir gut aus der Kabine gekommen, haben an uns geglaubt und den Sieg noch erarbeitet“, bilanzierte ESVK-Trainer Andreas Brockmann nach dem Spiel.

Ein Auswärtspunkt

Die Konstellation vor diesem Match war einzigartig und wahrscheinlich auch einmalig in dieser noch jungen Spielzeit. Die gastgebenden Lausitzer Füchse als Tabellenführer empfingen den Tabellenzweiten aus Kaufbeuren. Nach einem torlosen ersten Drittel gelang Branden Gracel in der 25. Minute vor 2048 Zuschauern die Führung. Ein enges Spiel ohne Treffer folgte. Doch in der letzten Spielminute mussten die Kaufbeurer doch noch den Ausgleich hinnehmen. Die Verlängerung endete nach 65 Minuten torlos, obwohl die Joker sogar in Unterzahl agieren mussten. Im Penalty-schießen bewiesen die Füchse die größere Treffsicherheit und siegten mit 2:1 Toren. Beim ESVK vergaben Karevaara und Olsson, lediglich Branden Gracel traf. Somit konnten die Joker nur einen Punkt ergattern.

Am Freitag kommt der Meister

Mit den Kassel Huskies tritt am Freitagabend (23. September)um 19.30 Uhr der amtierende Meister der DEL 2 am Berliner Platz an. Das mit vielen Hochkarätern gespickte Team unter Trainer Rico Rossi peilt auch nun die Wiederholung des Erfolges aus der letzten Saison an. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Erfolg der Huskies trägt auch die Unterstützung durch deren Kooperationspartner Mannheimer ERC aus der ersten Liga bei. Von dort verstärken auch heuer Mirko Pantkowski, Kevin Maginot und Carter Proft das Team des Zweitligisten. Sieben neue Akteure, darunter kamen gleich drei aus der DEL, sollen auch dieses Jahr für die Leistung bei den Hessen sorgen.

Schmerzhaft ist allerdings der Abgang von Topstar und Torjäger Jamie MacQueen, der diese Saison bei den Eisbären Berlin in der DEL auf Torejagd gehen wird.

In der laufenden Spielzeit brachten es die Kassler nur auf zwei Punkte aus deren Auswärtsmatch bei den Frankfurter Löwen, als sie in der Verlängerung dort vor 30000 Zuschauern im Saisoneröffnungsspiel gewannen. Allerdings folgte im ersten Heimspiel eine kalte Dusche in Form einer glatten 0:8- Heimklatsche gegen den Mitfavoriten aus Bietigheim.

Drei Punkte für DNL-Team

Zweimal hieß am vergangenen Wochenende der Gegner Augsburger EV. Während die Kaufbeurer am Samstag zuhause mit einem 4:1-Sieg die Oberhand behielten, gab es am Sonntag in Augsburg eine knappe 4:2-Niederlage. Vor 154 Zuschauern gingen die Kaufbeurer durch Thomas Heger in Führung. Der Ausgleichstreffer der Augsburger kurz vor Drittelende blieb der einzige Gästetreffer. Danach trafen Markus Lillich, Tim Wohlgemuth und nochmals Thomas Heger zum 4:1.

In Augsburg führte der ESVK durch zwei Treffer im zweiten Drittel durch Simon Weingartner bis zur 36. Minute mit 2:1 Toren, doch dann entschieden die Gastgeber im letzten Drittel die Partie zu ihren Gunsten.

Trotz der Niederlage sind die Kaufbeurer mit 15 Punkten punktgleich mit den Kölner Haien und den Eisbären Berlin noch Tabellenführer in der Vorrundengruppe B der DNL 1.

Von Werner Mayr

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