Interview mit ESVK-Vorstand Karl-Heinz Kielhorn zur Trainerentlassung

"Die Entscheidung war notwendig!"

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Karl-Heinz Kielhorn.

Kaufbeuren – Der ESVK hat sich schon wieder von einem Trainer getrennt. Die Verantwortlichen trennten sich von Kari Rauhanen, der sich erst seit November als Headcoach für das DEL2-Team verantwortlich zeigte.

Zuvor musste schon der erfolglose Trainer Uli Egen vorzeitig den Verein verlassen. Interimsmäßig sind jetzt Juha Nokelainen und Stefan Mayer für den Tabellenletzten bis zum Saisonende verantwortlich. Der Kreisbote sprach mit ESVK-Vorstand Karl-Heinz Kielhorn. 

War die Entlassung unvermeidbar? 

Kielhorn: „Natürlich hätten wir liebend gern eine Kontinuität in der Trainerfrage gehabt. Wenn sich aber herauskristallisiert, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Coach und Mannschaft zerrüttet ist, dann müssen wir von der Vorstandschaft eben neue Wege finden. Wir haben uns bereits vergangene Woche mit den Spielern zusammengesetzt und uns mit dem Thema intensiv beschäftigt. Die Entscheidung war also notwendig. Wir haben sie in Absprache mit den Spielern getroffen und eben eine interne Lösung gefunden.” 

Sie hätten wohl sehr gerne die Unruhe, die sich ja wie ein roter Faden durch die Saison zieht, vermieden? 

Kielhorn: „Richtig. Bis auf die ersten vier Spiele hatten wir jede Menge Unruhe. Dazu kam ja noch die Verletzung unseres Goalis, die Ausfälle von Spielern, dazu die Diskussion mit dem neuen Stadion, das Bürgerbegehren,usw. Das kostete uns Nerven. Insofern konnten wir uns nicht auf die sportlichen Aspekte konzentrieren. Jetzt gilt es das Ruder herumzureißen, um die Klasse zu halten.” 

Sie sprechen von diesem „gemeinsam stark“ – Gefühl. Es kann doch nur aufwärts gehen? 

Kielhorn: „Die sportliche Leitung arbeitet seit Tagen sehr hart daran, dass wir bis Samstagnacht noch den einen oder anderen Spieler verpflichten können. Wir stecken in einer sehr schwierigen Phase. Viele gute Cracks sind natürlich unter Vertrag. Viele schreckt vielleicht auch die derzeitige Situation beim ESVK davon ab, zu uns zu kommen. Wir wollen was bewegen und es soll jetzt hier nicht an ein paar Euros scheitern.” von Stefan Günter

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