Auch Niederlage gegen Heilbronn

Zwei Niederlagen, ein Sieg

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ESVK-Torhüter Stefan Vajs spielte in Garmisch überragend.

Kaufbeuren – Der Auftakt der Spielserie von neun Partien innerhalb von nur 22 Tagen ist vollbracht. Nach einem doch sehr erfreulichen 4:1-Auswärtserfolg beim SC Riessersee gab es am Samstag vor einer ausverkauften Halle am Berliner Platz aber eine ernüchternde 1:7-Heimniederlage gegen die Kassel Huskies. Am Montag folgte eine Niederlage in Heilbronn.

Auswärtssieg in Garmisch

Richtig gut fühlt sich der 4:1-Auswärtserfolg vom vergangenen Mittwochabend in Garmisch-Partenkirchen an. Hatten die Kaufbeurer doch schon ihre beiden Heimspiele gegen den SC Riessersee deutlich verloren. Vor dem letzten Spiel hatten die Garmischer aber nur einen Punkt mehr als die Joker. Der ESVK erwischte am Mittwochabend den besseren Start. Vor 2369 Zuschauer im Olympiastadion nutzte Chris St. Jacques einen Traumpass von Daniel Menge zur Führung.

Die Gastgeber waren klar spielbestimmend, doch spätestens bei Joker-Torsteher Stefan Vajs war Endstation. Der 27-Jährige entschärfte alle Torgelegenheiten des SCR. Einige der wenigen Kaufbeurer Angriffe nutzte Daniel Menge nach 29 Minuten zum zweiten Treffer. Fünf Minuten später dann doch der Anschlusstreffer der Garmischer. Nun stürmten sie noch vehementer. Pech hatten sie in der Folgezeit bei zwei nicht gegebenen Toren, die vom Schiedsrichtergespann nach längeren Diskussionen verwehrt wurden.

Als Marc Schmidpeter sechs Minuten vor Spielende eine Unachtsamkeit der gegnerischen Abwehr zum 1:3 für den ESVK nutzte, war die Vorentscheidung getroffen. Chris St. Jacques erhöhte drei Minuten später unter dem Jubel der ungefähr 350 mitgereisten Jokerfans zum 4:1-Endstand. Der ESVK nutzte an diesem Abend die Abwehrfehler der Gastgeber gnadenlos aus und dank einer überragenden Torhüterleistung von Stefan Vajs war der Sieg auch verdient.

Kassel Huskies bärenstark 

Die Hoffnung der 2600 Zuschauer in der Sparkassen Arena auf einen Punktgewinn gegen den Tabellendritten aus Kassel nährte Stürmer Daniel Menge nach nur 53 Sekunden mit seinem Treffer zur Führung der Joker. Doch nur 16 Sekunden später folgte der zuerst glückliche Ausgleich der Gäste, die mit einer großen Fangemeinde vor Ort waren, und so nahmen die von Rico Rosso gecoachten Gäste das Spiel in die Hand.

Das erste Drittel endete noch unentschieden 1:1, dann aber gab es zwei schnelle Treffer der Huskies. Von nun an dominierten die Huskies, sie spielten ihre Spritzigkeit an diesem Eishockeyabend knallhart aus und schraubten das Endergebnis auf 1:7 hoch. Zu viele Strafzeiten gegen die Joker (49 Minuten gegenüber 38 Minuten der Huskies) hemmten noch zusätzlich die Joker. Nach zwei Dritteln überließ Stefan Vajs seinen Kasten dann Marc-Michael Henne. Der Sieg der Gäste ging auch in dieser Höhe voll in Ordnung, noch dazu gab es einige Pfosten- beziehungsweise Lattentreffer.

ESVK-Coach Mike Muller: „Das war nicht unser Tag heute, meine Mannschaft war immer einen Schritt langsamer, dadurch entstanden auch die vielen Strafzeiten. Kassel ist eine gute, disziplinierte Mannschaft, die heute ihre Chancen eiskalt genutzt hat“.

ESVK verschenkt Punkte gegen Heilbronn

Am Montag verschenkte der ESV Kaufbeuren einen Sieg an die Heilbronner Falken. Nach einer Aufholjagd im letzten Drittel kassierte man unnötige Strafzeiten und musste sich letztlich 2:3 geschlagen geben. Damit landete der ESVK auf Platz 10 der DEL2-Tabelle.

Zwei Heimspiele

Nach den beiden Auswärtspartien in Heilbronn und Bremerhaven folgen wieder zwei Heimspiele für den ESVK. Am Sonntag, den 3. Januar, um 17 Uhr gastieren die Lausitzer Füchse am Berliner Platz. Bislang gab es einen Sieg und eine Niederlage in der Lausitz.

Nur zwei Tage Zeit bleiben zum Erholen, dann geht es am Dienstag weiter im Spielplan mit einem weiteren Hochkaräter in der Sparkassen Arena: Nach den Huskies nun der nächste hessische Klub. Beide Auswärtspartien gingen klar an die Hessen. Das Match gegen die Frankfurter Löwen beginnt am 5. Januar um 19.30 Uhr. Zuletzt verloren die Löwen ausgerechnet im heimischen Stadion gegen die im Aufwind sich befindlichen Lausitzer Füchse mit 1:2 Toren.

DNL-Team gegen Regensburg

Das nächste Spiel des DNL-Teams nach der Weihnachtspause ist am Sonntag, den 3. Januar um 10.30 Uhr in der Sparkassen Arena gegen den EV Regensburg. Erst einmal trafen die Teams in dieser Spielzeit aufeinander, dabei gewannen die Kaufbeu­rer mit 3:2 Toren in Regensburg. Sieben Punkte trennen den Tabellensechsten Regensburg vom Dritten ESVK.

von Werner Mayr/kb

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