Joker erwarten am Sonntag den EC Bad Nauheim

Kampf um den Klassenerhalt

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Die kanadischen Stürmer Knackstedt (li.) und Lunden könnten das Spiel am Sonntag machen.

Kaufbeuren – Die letzten drei Monate konnten sich die in der Tabelle der DEL 2 weit abgeschlagenen Kaufbeurer Joker schon auf die Abstiegsspiele einstellen. Zudem erfolgte im Januar eine Umbesetzung des Teams, sowie ein erneuter Trainerwechsel.

Der hauptamtliche ESVK-Nachwuchscoach Juha Nokelainen und sein Co-Trainer Stefan Mayer haben nun intensiv mit der Mannschaft trainiert und das Abwehrverhalten massiv geordnet. Nun sind auch erstmals in dieser vom Verletzungspech geplagten Spielzeit alle Spieler einsatzfähig. 

Rote Teufel ebenfalls im Abstiegskampf 

Während sich der ESVK also seit langem auf die schweren Abstiegsspiele einstellen konnte, sind die Roten Teufel aus Bad Nauheim erst am letzten Spieltag von der Teilnahme an den Pre-Play-Offs und damit dem sicheren Klassenerhalt urplötzlich in die heiße Phase der Play-Down-Runde gerutscht. 

Am Sonntag steigt ab 18.30 Uhr in der Sparkassen Arena Kaufbeuren das Heimspiel des ESVK gegen den EC Bad Nauheim. Den Auftakt bildete das erste Match der maximal sieben Spiele dauernden Serie am Freitagabend in Bad Nauheim (Ergebnis nach Redaktionsschluss). Auf der Torhüterposition dürfte der ESVK mit Stefan Vajs und Pasi Häkkinen besser besetzt sein als die Hessen. 

Andererseits verfügen die Roten Teufel mit Max Campbell, Vitalij Aab, Dusan Frosch und Matt Beca über erfolgreiche und torhungrige Stürmer. Auch sonst ist der Kader mit teils namhaften Akteuren ausgestattet. Die Joker haben nach der Runderneuerung des Kaders in den letzten Partien deutliche spielerische Fortschritte gemacht. Das kanadische Stürmerduo Josh Lunden und Jordan Knackstedt können das Spiel schnell machen und wissen wo das Tor steht. 

Dazu kommen die Leistungsträger und Spielgestalter wie Daniel Menge, Max Schmidle und Michael Kreitl, die zusammen auch schon 45 Tore erzielten. Vor allem auf den wieder genesenen Michael Fröhlich ruhen die Hoffnungen, hat er doch in nur zwölf Punktspielen sagenhafte acht Treffer und neun Vorlagen verbucht. 

Offensiv immer stärker kommt der kanadische Verteidiger Rob Kwiet in Schwung, mittlerweile ist er mit neun Toren und 28 Vorlagen in 52 Spielen vereinsintern schon drittbester Scorer der Joker. Somit dürfte genug Spannung für die Serie gegen die Roten Teufel vorhanden sein und die Verantwortlichen des ESVK hoffen nun auch auf eine große Zuschauerresonanz in den kommenden Spielen, wenn es um den Ligaerhalt des ESVK geht! Am Dienstag findet bereits das dritte Spiel der Serie in Bad Nauheim statt.

von Werner Mayr

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