Sieg und Niederlage am vergangenen Wochenende

Ausgeglichene Bilanz

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Mike Mullers Joker reihen sich momentan auf dem elften Tabellenplatz ein.

Kaufbeuren – Eine ausgeglichene Punktebilanz gelang dem Team von Trainer Mike Muller letztes Wochenende. Während am Freitagabend ein sicherer 4:1 Erfolg über die Eispiraten Crimmitschau gelang, mussten die ersatzgeschwächten Kaufbeurer mit einer 3:6 Niederlage die weite Heimreise von der Nordseeküste antreten.

Mit den gewonnenen drei Punkten vom Freitag halten sich die Joker nach acht Spieltagen mit neun Punkten auf Rang elf. 

Verdienter Arbeitssieg am Freitag 

Mit viel Elan gingen die Joker gegen die Eispiraten zur Sache, wollten sie doch nach dem schwachen Match gegen den SC Riessersee zuletzt die Charte wieder auswetzen. Dies gelang auch vollständig. Zwar hielten die Gäste lange Zeit erfolgreich dagegen, was hauptsächlich ihrem überragend haltenden Torhüter Ryan Nie zu verdanken war. Mit sicherem Stellungsspiel und gekonnten Reflexen machte er eine um die andere Gelegenheit der Kaufbeurer zunichte. 

Endlich konnte auch Josh Burnell jubeln, er traf schon in der zweiten Minute zum 1:0. Dieser Spielstand hatte bis zur ersten Pause Bestand. Kurz nach Wiederbeginn konnten die Westsachsen ausgleichen. Doch die Freude hielt nicht lange, denn ESVK-Stürmer Chris St. Jacques lief nach einem Fehlpass der Gäste allein auf deren Torhüter zu und schloss eiskalt zur neuerlichen Führung ab. 

In der folgenden Spielphase versäumten die Joker in mehreren Überzahlsituationen hier einen Vorsprung heraus zu schießen. Ähnlich verlief auch das letzte Drittel. Die Joker waren drückend überlegen, es wollten aber keine Tore fallen. Einen sehenswerten Angriff fuhr Verteidiger Lee Baldwin, als er im Alleingang noch zwei gegnerische Spieler nach „Didi Hegen-Manier“ versetzte, aber leider dann an Torhüter Nie scheiterte. 

Erst Topscorer Michael Baindl erlöste sechs Minuten vor dem Ende die Anhänger des ESVK unter den insgesamt 1399 Zuschauern. Wiederum war es Baindl, der Sekunden vor dem Abpfiff zum 4:1-Endstand ins leere Tor der Eispiraten traf. 

ESVK-Coach Mike Muller nach dem Spiel: „Wir haben die richtige Antwort auf die Niederlage am Sonntag gegeben. Meine Mannschaft hat heute über die komplette Spielzeit eine tolle kämpferische Leistung gezeigt. Auch hat unser Goalie Marc-Michael Henne den erkrankten Stefan Vajs sehr gut vertreten und ein tolles Spiel gemacht. Ich freue mich auch für Josh Burnell, dass er nun seinen ersten Treffer in der DEL 2 gemacht hat“. 

Bremerhaven hält Favoritenstatus 

Nichts zu holen gab es für den ESVK am Sonntag in Bremerhaven. Mit 6:3 Toren blieb der Vorjahresmeister Sieger in seiner Halle. Die Joker traten ohne Stefan Vajs, Max Hadraschek, Matthias Bergmann, Chris St. Jacques, Daniel Pfaffengut, Jonas Lautenbacher und Wayne Lucas an. Dazu gingen noch Max Schmidle und Michael Baindl angeschlagen in die Partie. Das Tor hütete Marco Eisenhut, der dankenswerterweise vom Kooperations-Partner ERC Ingolstadt zur Verfügung gestellt wurde. 

Nach elf Minuten führten die Gastgeber schon mit drei Toren, ehe Michael Baindl den Anschlusstreffer markieren konnte. Den alten Abstand stellte Michael Fröhlich kurz vor der Pause bei seinem Treffer zum 2:4 wieder her. Josh Burnell traf zum 3:4, doch kurz danach fiel das 3:5. Im letzten Drittel erhöhte Bremerhaven noch auf 6:3 vor 3436 Zuschauern und fuhr einen letztlich doch verdienten Sieg über den ESVK ein. 

Der Aufsteiger aus der letzten Saison, der ERC Freiburg gibt am Freitagabend seine Visitenkarte am Berliner Platz ab. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Die Breisgauer fegten am Sonntag mit 7:3 überraschend klar Bietigheim vom Eis. 

DNL-Team weiter erfolgreich 

Beide Auswärtspartien des Kaufbeurer DNL-Teams fanden bei den HSV Young Freezers in Hamburg statt. Knapp, aber mit 2:1 siegreich, verlief das Match am Samstagabend. Gleich am Sonntagvormittag folgte die zweite Auflage der Spielpaarung mit dem für die Kaufbeurer siegreichen 4:2-Endstand. 

Diese beiden Erfolge bedeuteten gleichsam auch den siebten Erfolg im siebten Auswärtsspiel. Mit 27 Punkten aus zehn Spielen belegen die Kaufbeurer weiterhin einen imponierenden zweiten Platz in der DNL hinter Mannheim.

von Werner Mayr

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