Entscheidung vertagt

Joker müssen nachsitzen

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Nach der Niederlage am Dienstag steht die Serie des ESVK gegen Freiburg 3:3 unentschieden. Das Donnerstagsmatch wird die Entscheidung bringen.

Kaufbeuren - Nach dem tollen 8:1-Heimsieg am Sonntag hatten die Kaufbeurer Joker durch den dritten Erfolg in der Playdownserie am Dienstagabend in Freiburg die große Chance, durch einen vierten Sieg den vorzeitigen Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Doch der Gegner entschied das Match mit 2:0 für sich.

Sicher war es am Sonntag ein beeindruckender Erfolg gewesen, doch letztendlich zählt nur der Sieg, egal ob 8:1 oder 1:0. Doch haben die Joker mit diesem hohen Sieg erkannt, dass es auch möglich ist, die herausgespielten Chancen auch in Treffer umzusetzen. 

Auch Gästetorhüter Jonathan Boutin ist überwindbar. Am Sonntag musste er zudem nach dem zweiten Drittel angeschlagen vom Eis. Am Dienstagabend in Freiburg war er dann gar nicht mehr auf dem Spielberichtsbogen der Wölfe aufgeführt. Für ihn stand Christoph Mathis im Tor, als zweiter Torhüter fungierte bei den Freiburgern Marco Wölfl. Doch das Fehlen von Boutin machte sich im Spielverlauf nicht bemerkbar, sein Ersatz bot eine makellose Leistung. Laut Meldungen soll Boutin kommende Saison mittels eines deutschen Passes zu den Augsburger Panthern in die DEL wechseln. 

ESVK-Coach Toni Krinner hatte ja nach dem Sonntagserfolg gesagt, man werde mit den nötigen Respekt und gut vorbereitet dieses sechste Match angehen. Torlos und auch frei von Strafzeiten überstanden beide Teams die ersten 20 Minuten. War die Schussstatistik im ersten Drittel fast ausgeglichen, so hatten die Gastgeber im zweiten Durchgang ein klares Plus an Torschüssen zu verzeichnen. Ausgeglichen auch die Strafzeiten, je zweimal mussten beide Mannschaften in Unterzahl agieren, aber dies wurde torlos überstanden. 

Das letzte Drittel musste nun die Entscheidung bringen. Es wollten auch jetzt noch keine Treffer fallen. Es schien sich schon wie beim letzten Auftritt in Freiburg eine Verlängerung anzubahnen. Doch 152 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit erwischte es die Joker. Der Kontingentspieler der Wölfe, David Vrbata traf zum 1:0. 

Als Trainer Krinner Torhüter Stefan Vajs zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm und auf den Ausgleich spekulierte, entschied der Freiburger Linsenmaier mit seinem Treffer zum 2:0 ins leere Jokergehäuse vor 2480 Zuschauern das Match zugunsten der Wölfe. Durch die dritte Auswärtsniederlage des ESVK steht die Serie gegen Freiburg nun 3:3 Unentschieden. 

Entscheidungsspiel am Donnerstag 

Schon diesen Donnerstag stieg um 19.30 Uhr das siebte und alles entscheidende Heimspiel am Berliner Platz um den vorzeitigen Klassenerhalt. Der Verlierer vom Donnerstag hat noch eine letzte Chance, durch vier Siege in der Serie gegen die ausgeruhten Heilbronner Falken die Liga zu erhalten. 

von Werner Mayr

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