Wegweisendes Spiel in Crimmitschau

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SIe haben gegen Kassel gekämpft, aber dennoch verloren, die Kaufbeurer Joker.

Kaufbeuren – Am Fastnachtsdienstag traten die Kaufbeurer Joker bei den Kassel Huskies an. Mit einer knappen 5:4-Niederlage mussten sie nach einem aufopferungsvollen Spiel wieder die Heimreise antreten. Nun haben die Joker, wie alle anderen Teams auch die gleiche Anzahl der Punktspiele in der laufenden Hauptrunde.

Nach 45 Spielen bleiben sie durch die Niederlage mit 52 Punkten auf Rang 11, zwei Punkte hinter den Eispiraten Crimmitschau, die aktuell den heiß umkämpften 10. Tabellenrang inne haben. 

Nur zwei Punkte hinter dem ESVK sind die Lausitzer Füchse noch voll im Rennen. Selbst der Tabellenvorletzte aus Freiburg hat mit 46 Punkten noch theoretische Chancen auf den direkten Klassenerhalt. 

Pech bei den Huskies 

Das noch ausstehende Match beim Tabellendritten spielten die Kaufbeurer ohne Baindl, Hadraschek und Schütz, dafür wirkte aber David Elsner vom ERC Ingolstadt mit. Ruck zuck gerieten die Joker ins Hintertreffen, denn schon nach knapp zehn Spielminuten im ersten Drittel führten die Huskies mit 3:0 Toren. Josh Burnell gelang kurz vor der ersten Pause der Anschlusstreffer. 

Im zweiten Drittel sahen die 2503 Zuschauer vehement anstürmende Huskies, welche aber spätestens bei ESVK-Torhüter Stefan Vajs ihren Meister fanden. Die sich bietenden wenigen Chancen nutzten Max Schmidle und Daniel Pfaffengut für zwei Tore und sorgten so noch im gleichen Spieldrittel für den Ausgleich. 

Mit wechselnden Chancen auf beiden Seiten ging es im letzten Durchgang weiter. Nach 50 Minuten gingen die Gastgeber erneut in Führung. 

Dann kam die Chance für den ESVK in Überzahl eventuell den Ausgleich zu markieren. Der Hauptschiedsrichter zeigte eine Strafzeit gegen die Huskies an und ließ Vorteil für die Joker gewähren, worauf Torhüter Vajs seinen Kasten zugunsten eines sechsten Feldspielers verließ. 

Im gegnerischen Verteidigungsdrittel fand ein misslungener Rückpass eines Jokerakteurs keinen Anspielpartner und so rutschte der Puck zwischen den beiden Abwehrspielern hindurch über die gesamte Eisfläche bis ins verwaiste Jokergehäuse. Stephan Kronthaler konnte 33 Sekunden vor Ende noch zum 5:4 verkürzen, dabei blieb es allerdings und die Punkte blieben vor Ort. 

Heißes Match in Crimmitschau 

Am Sonntag, 14. Februar, steigt das Auswärtsspiel des ESVK bei den Eispiraten in Crimmitschau. ETC-Trainer Chris Lee beklagt ebenso wie Jokercoach Mike Muller die geringe Chancenverwertung der herausgespielten Chancen. 

Gegen die Eispiraten siegten die Joker beide Male zuhause, mussten aber in Westsachsen eine Niederlage hinnehmen. Die Eispiraten verloren zuletzt in Weißwasser und siegten zuhause knapp gegen die Heilbronner Falken. Spannung ist deshalb auf jeden Fall schon gegeben.

von Werner Mayr

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