Joker starten in die Playdownserie

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Ob der Puck am Freitag im Playdown im Tor der Freiburger landet?

Kaufbeuren – Nach einem spielfreien Wochenende geht es jetzt für die Kaufbeurer Joker in den knallharten Abstiegskampf. In der ersten Serie hat es der ESV Kaufbeuren mit den Freiburger Wölfen zu tun.

Die Kaufbeurer haben sich durch die um einen Punkt bessere Platzierung auf jeden Fall den Heimvorteil in einem etwaigen siebten Spiel gesichert. Auftakt der Serie ist am Freitag, den 11. März um 19.30 Uhr am Berliner Platz. 

Freitag erstes Match 

Es dürfte endlich wieder einmal eine gut gefüllte Eishalle am Berliner Platz geben, wenn es gegen die Freiburger Wölfe geht. Der Vorverkauf dafür ist gut angelaufen und Karten für die Heimspiele gibt es zu den ausgeschriebenen Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle des ESVK. 

Fakten zum Gegner 

Vom unerfahrenen Aufsteiger zum ebenbürtigen Konkurrenten haben sich die Breisgauer im Laufe der Saison gesteigert. Anfangs als abgeschlagener Tabellenvorletzter hat der erfahrene Trainerfuchs Leos Sulak ein homogenes Team geformt, das zwar Rang 13 nicht verlassen konnte, aber immerhin bis auf einen einzigen Punkt an den ESVK herankam. 

Seit der Nachverpflichtung des starken kanadischen Torhüters Jona­than Boutin Anfang November ist auch die Defensive wesentlich stabiler geworden. Bester Torschütze ist der Tscheche Petr Haluza mit bislang 21 Treffern. Topscorer ist Nikolas Linsenmaier mit 39 Punkten, davon 15 Toren. Während das Überzahlspiel fast gleich uneffektiv wie das der Joker ist, weisen sie im Unterzahlspiel Vorteile auf, sind sie doch statistisch gesehen das viertbeste Unterzahlteam der Liga. In der Strafzeitenstatistik sind die Freiburger das drittfairste Team der Liga, im Gegensatz zum ESVK, der mit Gregor Stein, Mitch Versteeg und Daniel Pfaffengut gleich drei Spieler unter den 20 größten Sündern der gesamten Liga aufweist. 

Joker bauen auf den Heimvorteil 

Mit den stimmgewaltigen ESVK-Fans im Rücken hat der ESVK einen zusätzlichen Trumpf im Ärmel, meint auch Trainer Toni Krinner. Doch der Kampf und Siegeswillen muss erst mal vom Team ausgehen. Es dürfte eine sehr enge Serie werden, bei der auch die Tagesform einen wesentlichen Faktor dazu beisteuert. Nach dem Auswärtsmatch am Sonntag in Freiburg findet das nächste Heimspiel gegen die Wölfe schon am Dienstag, den 15. März um 19.30 Uhr wieder am Berliner Platz statt. 

DNL-Team startet in die Playoffs 

Gegner des Kaufbeurer DNL-Team in den Playoffs ist der Krefelder EV. Um die Kosten niedrig zu halten fand das erste der „Best of three“-Serie bereits am gestrigen Dienstag (nach Redaktionsschluss; Nachtrag: das erste Spiel der Playoffs ging mit 3:2 an Krefeld) in der Rheinlandhalle in Krefeld statt. Somit steigen die beiden anderen Spiele in Kaufbeuren. 

Das Heimspiel der Kaufbeurer Mannschaft findet am kommenden Samstag ab 16 Uhr statt. Falls es zu einem dritten Match kommen sollte, ist der Sonntag um 14 Uhr dafür vorgesehen. In der Hauptrunde bezwangen die Jungs die Krefelder drei von viermal. Dazu ESVK-Trainer Juha Nokelainen: „Ich erwarte eine enge Serie. Die Jungs wissen, dass die Spiele alle knapp waren und sie ihr bestes Hockey spielen müssen um die entscheidenden Spiele zu gewinnen. Wir wollen nach Berlin und werden dafür alles geben“.

von Werner Mayr

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