Auf Schmidbauer folgt Möller

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SVK-Herrenchef Thomas Neumann (v. li.), Cheftrainer Christian Möller und Teammanager Armin Böck.

Kaufbeuren – Drei Tage nach dem erfolgreichen Saisonende für die SpVgg Kaufbeuren haben die Vereinsverantwortlichen am Dienstag den neuen Cheftrainer der ersten Mannschaft für die Spielzeit 2016/2017 vorgestellt. Mit Christian Möller kommt ein erfahrener Übungsleiter.

Der 42-Jährige trainierte schon den SV Bidingen, die U16 des FC Augsburg, den SVO Germaringen und zuletzt den FC Thalhofen. Zu seiner aktiven Zeit schnürte er ausschließlich die Schuhe für den SVO. 

Am 11. Juni beginnt offiziell seine Arbeit bei den Wertachstädtern. Auf ihn und die Mannschaft wartet eine intensive fünfwöchige Vorbereitungsphase. „Positiv ist, dass wir konditionell nicht bei null beginnen müssen, weil die Jungs schon ein gewisses Level haben“, freut sich Möller schon auf seine neue Aufgabe. „Denn die Landesliga an sich ist sehr reizvoll“. 

Bei seiner Vorstellung brachte er Vereinsführung, Abteilungsleitung und natürlich den Spielern seine Philosophie und Ziele als neuer verantwortlicher Trainer näher. „Ich werde von meinen Spielern viel verlangen“, sagte er. Disziplin, Einsatz und Leidenschaft seien für ihn Voraussetzungen für eine erfolgreiche Spielzeit. 

Mit dem Saisonende haben nur zwei Spieler die SVK verlassen. Wegen seines Studiums in München wird sich der 21-jährige Maximilian Moll dem Bayernligisten BCF Wolfratshausen anschließen. Lukas Göttle dagegen setzte seine Unterschrift unter den Vertrag beim TSV Landsberg. Die Lechstädter kämpfen in der Relegation allerdings noch um den Verbleib in der Bayernliga.

„Ich bin froh, dass es wenige Abgänge bei der SVK gibt. Somit ist das Mannschaftsgefüge vorhanden, weil sich die Jungs schon kennen. Wir werden uns aber weiterhin nach Verstärkungen umschauen, um den Kader noch punktuell auf einigen Positionen aufzufrischen“, hat Möller selbst seine Fühler weiterhin ausgestreckt. Ziel sei es, auch für einen gesunden Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft zu sorgen. Selbst Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner ist überzeugt, „dass wir mit den bestehenden Spielern, den A-Jugendspielern und den Neuzugängen eine sehr gute Truppe haben werden“.

von Stefan Günter

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