SVK-Landesliga-Herren gewinnen in Durach

Ein Auftakt nach Maß

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Abwehrspieler Martin Unglert klärt den Ball gegen einen Duracher Spieler.

Kaufbeuren – Fußball-Landesligist Kaufbeuren hat nach der Winterpause gleich einen perfekten Start hingelegt. Die Ostallgäuer gewannen bei ihrem „Angstgegner“ VfB Durach am Ende mit 1:0. Über die gesamte Spielzeit war Kaufbeuren tonangebend. 

„Der Sieg bringt der Mannschaft noch mehr Selbstvertrauen. Mich freut es unbändig für die Jungs und Coach Fred Jentzsch“, so SVK-Herrenchef Thomas Neumann nach dem erfolgreichen Duell SVK gegen VfB Durach gleich nach der Winterpause. 

Die Partie begann gleich mit einem Paukenschlag. Bereits in der zweiten Minute legte sich Alexander Schmidbauer den Ball etwa 18 Meter vor dem Duracher Tor zu einem Freistoß zurecht und zirkelte diesen nur wenige Sekunden später ins Toreck. Der Gastgeber reagierte auf den frühen Rückstand mit wütenden Angriffen. Doch das Abwehrbollwerk der Ostallgäuer hielt und die Duracher bissen sich die Zähne aus. Kaufbeuren stand dabei zweimal das Glück zur Seite als bei einem Rettungsversuch von Alex Schmidbauer der Duracher Spieler im Strafraum zu Boden ging und der Schiedsrichter nicht auf Strafstoß entschied (7.) und als Roßmann einen zu kurz abgewehrten Ball aus acht Metern hauch dünn am Kaufbeurer Tor vorbei drosch. 

Ab der 14. Minute kam Kaufbeuren dann besser ins Spiel. Beim ersten sehenswerten Angriff der Gäste kam der Ball über Alex Günter und Lukas Greif zu Lukas Zink, der aus acht Metern frei vor Torwart Rotter verzog. In der 18. Minute legte Zink einen Kopfball auf Johannes Schmidbauer ab. Aber auch der verzog aus 10 Metern den Ball. In der gleichen Minute hätte es dann Strafstoß für Kaufbeuren geben können als Zink im Duracher Strafraum gefoult wurde. Eine ähnliche Situation gab es dann in der 25. Minute als Johanne „Jojo“ Schmidbauer im Strafraum in die Zange genommen und einfach umgestoßen wurde. Der VfB fand zu diesem Zeitpunkt keine Mittel gegen die sichere Gästeabwehr. Ball um Ball konnte geklärt werden und die schnellen Kaufbeurer Stürmer brachten die Heimelf ein um das andere Mal in Verlegenheit. In der 39. Minute gab es dann eine Schrecksekunde für Kaufbeuren. Zunächst schenkte der Schiedsrichter der Heimelf einen Freistoß knapp außerhalb des 16 Meter-Raumes. 

Der von Roßmann scharf nach innen getretene Ball landete genau auf dem Kopf von Schedel, der aus vier Metern einköpfen konnte. Doch da war noch Bernd Grund, der mit einem wahnsinns Reflex die Arme an den Ball brachte und diesen über das Tor lenkte. Unterm Strich hätte die SVK durch die vergebenen Chancen schon zur Pause 3:0 oder 4:0 führen müssen. In der zweiten Hälfte ähnelte sich das Bild. Durach griff etwas planlos an und Kaufbeuren konterte. Dabei hätte Alexander Schmidbauer jeweils nach Fouls an Zink (46.) und Günter (50.) seine Torausbeute erhöhen können. Während der erste Freistoß nicht so toll getreten war, musste sich Rotter beim zweiten Freistoß mächtig strecken, um den 0:2-Rückstand zu verhindern. Nun wurde auch das Spiel etwas härter. Als sich Alex Günter frei auf den Weg zum Tor machte, wurde er einen Meter vor dem Strafraum zu Fall gebracht. In diesem Moment wunderten sich selbst die Duracher Zuschauer, dass der Pfiff vom Schiedsrichter ausblieb. Durach versuchte nun mit hohen Bällen, meist nach Freistößen, die Kaufbeurer Hintermannschaft zu überwinden. Dabei war oft Hochbetrieb im Kaufbeurer Strafraum mit einigen unübersichtlichen Szenen. 

Doch Grund behielt meist den Durchblick und konnte alle Bälle, die in die Nähe seines Gehäuses flogen, klären. Nach dem Spiel zeigte sich Cheftrainer Fred Jentzsch sichtlich begeistert: „Hut ab vor der Leistung meiner Mannschaft. Sie ist marschiert und hat das umgesetzt, was wir zusammen vorgegeben haben. Sie hat sich mit einem Sieg und drei Punkten belohnt“. Auch Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner konnte nach dem Schlusspfiff durchatmen. „Der Schlüssel zum Erfolg war heute, dass wir den Kampf gegen Durach angenommen haben. So konnten wir bestehen“. Die SVK tritt am kommenden Samstag, 15. März, erneut auswärts an und zwar in Oberweikertshofen. von Stefan Günter

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