Analyse der Trainingsbedingungen

Fußball: Situation in Pforzen und Marktoberdorf

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Coach Naim Yazici konnte sich bisher nur einmal freuen: Der TSV Marktoberorf gewann bisher nur ein Spiel.

Ostallgäu – Widrige Platzverhältnisse und schneebedeckte Böden – nicht gerade optimale Trainingsbedingungen bei den Ostallgäuer Fußball-Teams. Beim SV Pforzen und in Marktoberdorf läuft nicht alles nach Plan.

Nur noch zwei Wochen haben sie Zeit, um ihre Form für den Start nach der Winterpause zu finden. 

Seit rund drei Wochen läuft die Vorbereitungsphase in Pforzen. Kondition bolzen und Krafttraining stehen auch beim Kreisligavertreter derzeit im Vordergrund. Es kommt noch hinzu, dass der SVP bereits schon drei Einheiten in der Soccerhalle in Kaufering absolvierte. Allerdings bestritt Pforzen bisher nur ein Testspiel. Gegen Türk Kempten trat ein Team aus Spielern der ersten und zweiten Mannschaft bei den Oberallgäuern an. 

„Mein Problem sind derzeit die vielen krankheitsbedingten Ausfälle“, muss Ali Ünal momentan auf acht Stammspieler verzichten. Mit 1:6 verlor Pforzen daher die Partie. Obwohl es keine Veränderungen im Kader gibt, kann der Spielertrainer derzeit nur auf ein Rumpfteam zurückgreifen. „Optimal sieht für mich anders aus“. 

Weil dann doch etwas Tauwetter einsetzte, konnte Pforzens Erste am Mittwoch zum ersten Mal eine Einheit auf dem Rasen bestreiten. Jetzt am Wochenende stehen zwei Vorbereitungsspiele auf dem Programm: Am Samstag erwartet der SVP im heimischen Stadion den SV Wald (Anstoß ist um 15 Uhr) und am Sonntag tritt der Tabellensechste der Kreisliga-Mitte beim FC Buchloe auf dem Kunstrasenplatz an. 

Bevor Pforzen am 22. März seinen Auftakt gegen Aufsteiger Bad Grönenbach bestreitet, gibt es eine Woche zuvor noch ein Duell beim SVO Germaringen. „Mein Saisonziel ist, dass wir am Ende zwischen dem vierten und achten Rang liegen“. Doch dürfte Ali Ünal in den ersten drei Partien seine Erwartungen erst einmal zurückschrauben. „Wenn dann alle Spieler da sind, gibt es keine Lücken mehr“. 

Mit ganz anderen Problemen kämpft derzeit der TSV Marktoberdorf. Abgeschlagen auf dem letzten Platz haben die Abteilungsleitung und Coach Naim Yazici das Ziel, die Mannschaft in die richtige Spur zu bringen. „Es ist schon bedeutend schwieriger die Jungs zu motivieren. Wir wissen alle, dass wir bereits abgestiegen sind. Daher planen wir auch schon für die Kreisklasse“, so der Übungsleiter. 

„Wir haben in dieser Liga keine Chance, da brauchen wir uns überhaupt nichts vormachen“, betont Yazici und steht vor der großen Aufgabe, die jetzigen Spieler für die Saison hinaus zu gewinnen. „Nur wenige sind mit dem Herzen wirklich dabei und stehen auch hinter dem Verein.“ 

Zu den alltäglichen Problemen kommen noch drei Dauerverletzte: Arkin Burak (Kreuzbandriss), Florian Volpe (Schulterverletzung) und Dominik Schwalm (Kreuzbandanriss) fallen bis zum Saisonende oder länger aus. In den aktuellen Trainingseinheiten stehen ihm gerade einmal sieben bis zehn Spieler zur Verfügung. „Da kannst du überhaupt keine taktischen Sachen trainieren“, sieht der Coach doch bei einigen große Defizite. 

Man versuche das Beste aus der Situation zu machen. Jüngst gewann Marktoberdorf ein Testspiel gegen den SV Hohenfurch mit 3:1. Erst nächstes Wochenende stehen mit dem SV Wald und dem VfL Denklingen zwei weitere Vorbereitungsspiele an.

von Stefan Günter

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