Titelverteidigung gescheitert

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Einige der mitgereisten BSK-Fans und die Mannschaft freuen sich dennoch über den zweiten Platz.

Kaufbeuren – Der BSK Olympia Neugablonz ist entthront: Bei der Endrunde zur Schwäbischen Hallenfutsalmeisterschaft in Günzburg hat das Team von Uwe Zenkner den Titel vom Vorjahr nicht verteidigen können. Im Finale verlor BSK gegen die DJK SV Ost Memmingen mit 1:4.

Die Maustädter machten bereits im ersten Durchgang alles klar. Sie führten nach 15 Minuten bereits mit 3:0. „Wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen und hatten auch keine Lösung parat“, so BSK-Akteur Mathias Franke. „Unsere Chancen konnten wir nicht nutzen. Ausschlaggebend waren dann Kleinigkeiten und die eigenen individuellen Fehler, die Memmingen dann eiskalt ausgenutzt hat“.

Auch nach der Pause kämpfte Neugablonz, um einen Treffer zu landen. Doch der Futsalball wollte nicht ins gegnerische Tor. Memmingen agierte druckvoll und ließ nichts anbrennen. Der Anschlusstreffer von Alexander Günter, sein vierter im Turnier, kam in der Schlussminute allerdings zu spät.

Nach dem Turnier sagte er: „Wir sind jetzt nicht traurig. Natürlich wären wir gerne zur Bayerischen gefahren. Allerdings gehören wir zu den besten zwei Teams in Schwaben“. Waren es im Vorjahr an selbiger Stelle noch allein 18 Treffer, die den BSK zum Titel führten, so trafen sie heuer nur zehn Mal. Turniersieger Memmingen Ost heimste zudem die Titel als besten Torschützen und besten Spielers für Naim Nimanaj ein. Bester Torhüter wurde Markus Bäder vom SC Bubesheim. Wieder einmal als beste Fans erwiesen sich die Schlachtenbummler des BSK Olympia Neugablonz. Ein wohl kleiner Trost für eine bittere Finalniederlage in Günzburg.

Toller Beginn

Dabei begann für Neugablonz das Turnier wie nach Maß. Gegen den TSV Friedberg erzielte Alexander Günter bereits in Minute zwei sein erstes Turniertor. Sieben Minuten später traf der 28-Jährige erneut zur 2:0-Führung. Friedberg konnte durch Haci Ay zwar zum 1:2 verkürzen (12.), doch binnen einer Minute erhöhten die Schmuckstädter durch Mathias Franke und Waldemar Starowoit auf 4:1.

Auch nach dem Seitenwechsel spielte sich der Bezirksligist in einen wahren Rausch. Waldemar Starowoit (20.) und wieder Alexander Günter (21.) sorgten für eine komfortable 6:1-Führung gegen hoffnungslos überforderte Friedberger. Haci Ay konnte zwar noch verkürzen, doch der BSK brachte die Partie souverän und sicher nach Hause.

Im Halbfinale wartete der SC Bubesheim, der sich im Viertelfinalduell gegen den TSV Rain/Lech mit 3:0 durchgesetzt hatte. Nach 15 Minuten fielen noch keine Tore. Die Partie war ausgeglichen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Neugablonz kam im zweiten Durchgang besser ins Spiel. Mathias Franke brachte in der 20. Minute seine Mannschaft verdientermaßen mit 1:0 in Führung.

Fortan wurde die Partie offensiver. Erneut war es Franke, der zwei Minuten vor dem Ende das 2:0 erzielte. Doch Bubesheim verkürzte postwendend durch Tanay Demir. Ziemlich hektisch verlief die Schlussminute, in der Alexander Weber nach Vorlage von Alexander Günter die Entscheidung zum 3:1 herbeiführte.

Finalgegner und späterer Turniersieger DJK Memmingen Ost überzeugte im Viertelfinale, als es gegen den TSV Nördlingen mit 7:1 als Sieger hervorging. Der Bezirksligist triumphierte auch gegen den starken Kreisliga-Vertreter FC Türksport Kempten beim deutlichen 7:2-Erfolg.

von Stefan Günter

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