Abpfiff! Aus der Landesliga-Südwest und der Bezirksliga-Süd

Gewinner und Verlierer

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Die Abwehr um Kapitän Benjamin Kleiner (Nummer 5) ließ auch gegen den SV Mering nichts zu. Kaufbeuren ist seit 450 Minuten ohne Gegentreffer.

Landkreis – Die SpVgg Kaufbeuren hat sich einen weiteren Punkt erkämpft. Im Nachholspiel gelang der SVK am vergangenen Mittwoch gegen den SV Mering ein torloses 0:0. Dadurch klettert das Team von Coach Norbert Schmidbauer in der Tabelle vom 12. auf den 11. Rang.

Dagegen sieht die Lage beim SVO Germaringen in der Bezirksliga-Süd weiterhin nicht rosig aus. Die Ostallgäuer verloren ebenfalls ein Nachholspiel beim FC Stätzling mit 1:2, Liga-Kontrahent Neugablonz musste sich beim neuen Spitzenreiter Türkspor Augsburg ebenfalls mit 1:2 geschlagen geben. 

„Für uns ist es ein gewonnener Punkt. Mit Mering hatten wir eine Spitzenmannschaft vor der Brust, die noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitspielen will. Beide Teams haben sich auf das Kontern beschränkt“, zeigte sich SVK-Schlussmann Bernd Grund direkt nach dem Schlusspfiff zufrieden. 

Beide Mannschaften standen sehr tief. Kaufbeuren operierte mit langen Bällen und brachte somit ihre beiden Spitzen Lukas Zink und Furkan Kircicek in Gefahr. Ein kleiner Warnschuss von Zink stellte aber für den Meringer Schlussmann kein Problem dar. Der erste gefährliche Konter über Marcel Halder und Lukas Zink auf Seiten der Kaufbeurer verlief ohne Abschluss (25.). Doch auch Mering präsentierte und versteckte sich nicht. 

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie aggressiver. Mit Standardsituationen wurde jeweils auf beiden Seiten versucht zum Torerfolg zu gelangen. Doch sowohl die SVK als auch Mering standen sicher und konzentriert. In der 80. Spielminute hätte Kaufbeuren in Führung gehen müssen, als sich Furkan Kircicek durchsetzte, auf Lukas Zink schob, der wiederum schoss, der Ball am Torwart abprallte und Marcel Halder daraufhin das leere Tor nicht traf, weil ein Gegenspieler ihn störte. 

Vier Minuten später vereitelte Bernd Grund eine hundertprozentige Möglichkeit der Gäste, sodass es am Ende bei einem gerechten Unentschieden blieb. Für SVK-Akteur Lukas Göttle ist das 0:0 aber wie ein „gefühlter Sieg“. Man habe wenig zugelassen, stand kompakt in der Abwehr. „Ja, es ist schwer unseren Abwehrriegel zu knacken“, zeigt er sich selbstsicher und verweist gleich auf das nächste schwere Spiel am kommenden Sonntag (19. April), wenn die SVK beim Aufsteiger Planegg-Krailing antreten muss. 

Knappe Niederlagen 

Mit dem 1:2 beim neuen Spitzenreiter der Bezirksliga-Süd, Türkspor Augsburg, geht es für den BSK Olympia Neugablonz wohl in den letzten verbleibenen Saisonspielen nur noch um die goldene Ananas. Die Schmuckstädter kassierten in der 62. und 65. Spielminute zwei Gegentore. 

Benjamin Maier (siehe Bild) konnte gegen die stark auftretenden Fuggerstädter nur noch zum 1:2 verkürzen (73.). Neugablonz liegt mit 40 Punkten auf Rang sechs, hat neun Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz, der zu den Aufstiegsspielen für die Landesliga-Südwest berechtigt. Mit dem Relegationsplatz zum Abstieg hat der BSK aufgrund des großen Vorsprungs ohnehin nichts mehr zu tun. 

SVO verliert 

Der SVO steckt nach dem bitteren 1:2 gegen den FC Stätzling dagegen weiterhin in Abstiegsnöten. Germaringen lag beim FC Stätzling mit 0:2 zurück, schaffte durch Peter Wahmhoff das 1:2 (66.), wurde aber für seinen Einsatz am Ende wieder nicht belohnt. „So wie wir aufgetreten sind, hätten wir einen Punkt verdient gehabt“, kann SVO-Coach Michael Grigoleit seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. 

Während Germaringen am Sonntag, 19. April, gegen Schwaben Augsburg zu Hause zum Siegen verdammt ist, tritt Neugablonz zeitgleich in Erkheim an. Spielbeginn ist um 15 Uhr.

von Stefan Günter

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