Fußballgeschehen: SVO Germaringen und BSK Olympia Neugablonz

Generalprobe gewonnen

SVO-Coach Michael Grigoleit (links) und BSK-Trainer Uwe Zenkner.

Kaufbeuren/Germaringen – Es dürfte überhaupt kein Selbstläufer werden, wenn der einstige Fußball-Bezirksligist SVO Germaringen am kommenden Sonntag (26. Juli) sein erstes Punktspiel nach dem Abstieg bestreitet. Wenn der SVO im heimischen Sportpark auf den SV Ungerhausen trifft, beginnt eine neue Ära für die Ostallgäuer.

Das Team von Coach Michael Grigoleit muss sich durch die Kreisliga-Mitte durchbeißen. Auch der Auftakt für den BSK Olympia Neugablonz hat es in sich. 

Dabei warten auf den SVO interessante und wohl auch sehr hitzige Duelle mit dem SV Mauerstetten, SV Eggenthal, SV Pforzen, FC Blonhofen und SV Stöttwang. Welche Rolle Germaringen einnimmt, bleibt abzuwarten. 

Allerdings sind sie nach dem Sieg in der 1. Runde des Totopokals beim FSV Marktoberdorf gerüstet. Mit 4:1 gewann Germaringen die Partie beim FSV Marktoberdorf und zeigte dabei aus Sicht von Coach Michael Grigoleit eine durchwachsene Leistung. „Der Gegner stand sehr tief“, hatte für den 34-Jährigen das Pokalspiel doch einige Höhen und Tiefen. Unterm Strich stand dabei aber ein verdienter Sieg für den SVO zu Buche. 

Allein Johannes Martin, der die Kapitänsbinde trug, brachte mit seinen drei Toren Germaringen in die nächste Runde. Der aus der eigenen Jugend in den Seniorenbereich gewechselte Alexander Rott traf ebenfalls beim FSV. Germaringen wollte nach seiner 1:0-Führung die Entscheidung schon schneller herbeiführen, allerdings gelang Marktoberdorf der zwischenzeitliche Ausgleich. 

In den letzten Jahren war für den SVO stets nach der ersten Pokalrunde Endstation. Bei der Generalprobe fehlten sogar mit Maximilian Glas, Peter Wahmhoff und Patrick Gebler drei Leistungsträger. „Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns“, kritisiert Grigoleit insbesondere das Passspiel. „Zu oft haben wir die Bälle verloren.“ Allerdings sei man weiterhin auf einem ordentlichen Weg. 

BSK ist gerüstet 

„Das Ergebnis klingt zwar knapp, doch bei einer konsequenteren Chancenauswertung hätten wir höher gewonnen“, sagt BSK-Coach Uwe Zenkner nach dem 3:2-Sieg beim SV Mauerstetten. Der Kreisligist sei mit dem Ergebnis noch gut bedient, betont der 55-jährige Cheftrainer des Bezirksligisten. Alexander Günter (2) und Martin Hennebach sorgten für die Tore aus Neugablonzer Sicht. 

Allein im zweiten Durchgang ließen die Schmuckstädter mindestens acht hochkarätige Chancen auf der Strecke. „Ich sehe dies aber nicht zu dramatisch“, sagt Zenkner und blickt schon einmal Richtung Saisonstart. Mit dem FC Königsbrunn wartet gleich am Samstag, 25. Juli, ein ernst zu nehmender Auftaktgegner in der Brunnenstadt. „Ihre Stärke liegt in der Offensive“, erwartet Zenkner eine spielstarke Truppe. 

Dagegen dämpft der BSK-Coach etwas die allgemeine Erwartungshaltung im Vorfeld: „Wir werden wohl erst ab dem vierten oder fünften Spiel besser in die Gänge kommen, um dann später auf Höchstniveau zu sein“. Schon das Auftaktprogramm der Neugablonzer hat es in sich: Nach Königsbrunn gibt sich der FC Stätzling im Waldstadion die Ehre, bevor es dann zu Zenkners Titelaspiranten Schwaben Augsburg geht.

In erster Linie will Zenkner so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. „Die Liga ist dieses Jahr stärker als noch in der Vorsaison“, weiß der Trainer. Ein einstelliger Tabellenplatz schwebt ihm vor.

von Stefan Günter

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