Schritt zum Klassenverbleib

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SVK-Schlussmann Christoph Schäffler zeigt gegen den TSV Meitingen eine klasse Leistung.

Kaufbeuren – Die SpVgg Kaufbeuren bleibt in der Fußball-Landesliga-Südwest seit vier Spielen ungeschlagen. Vier Spieltage vor Saisonende gewann die SVK das brisante Heimspiel gegen Tabellennachbar TSV Meitingen mit 1:0. Dabei avancierte Schlussmann Christoph Schäffler zum Matchwinner, weil er mit seinen Paraden nicht nur sein Team im Spiel hielt, sondern auch in der Schlussphase viele brenzlige Situationen vereitelte.

Ohne Patrick Zinner (Schulterverletzung) und den Grippe erkrankten Johannes Schmidbauer stellte sich die SVK dem Aufsteiger im eigenen Stadion. Bereits in der sechsten Minute hatte Dominik Zinner eine Großchance, doch schoss er nur den gegnerischen Abwehrspieler auf der Linie an. Meitingen versteckte sich nicht. In der 13. Minute brennte es im Kaufbeurer Strafraum lichterloh, als Denis Buja Torwart Schäffler umspielte und glücklicherweise nur den Pfosten traf. Drei Minuten später war es erneut Buja, der freistehend aus etwa sechs Metern die Kugel über das Tor drosch. 

In der Folge wurde die Partie hektischer und auch zerfahrener. Doch die Chancen für Meitingen häuften sich. Michael Wende schraubte sich in der 42. Minute nach oben und köpfte den Ball in Richtung Schäffler, der aber wachsam die nächste Möglichkeit vereitelte. 

Im zweiten Durchgang legte der Gastgeber die Nervosität ab, kam auch wieder zu einigen Möglichkeiten. In der 60. Minute scheiterte Maximilian Ebert per Kopf. Auch Emanuel Richter und Dominik Zinner reihten sich ein, doch der Meitinger Schlussmann Tobias Hellmann stand immer goldrichtig. Coach Schmidbauer brachte derweil mit Maximilian Moll und Marcel Halder zwei frische Spieler in die Partie. Und Michael Wende auf Meitinger Seite prüfte ein ums andere Mal SVK-Schlussmann Christoph Schäffler, der mit seinen Paraden sein Team im Spiel hielt. In der 75. Minute passte Marcel Halder auf Lukas Zink, der zog einfach ab und überwand Hellmann glücklich zur 1:0-Führung. 

Wie schon gegen Kissing blieb die SVK auch diesmal nach einer Sturm- und Drangphase der Gäste aus dem Landkreis Augsburg ohne Gegentor und feierte im Anschluss den dritten Sieg im vierten Punktspiel. Durch die gleichzeitige 0:6-Auswärtsniederlage der Kissinger beim FC Gundelfingen klettert die SVK nun auf den 12. Tabellenplatz. In den letzten drei Partien geht es gegen TuS Feuchtwangen (H), Meister FC Gundelfingen (A) und TSV 1861 Nördlingen (H). 

Reaktionen und Stimmen zum Spiel: 

Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner: Der Sieg war enorm wichtig. Wir hätten sogar viel früher das 1:0 machen können. Mit dem Sieg haben wir uns eine gute Ausgangsposition geschaffen. Wir müssen aber bis zum Schluss weiterarbeiten, bis rechnerisch nichts mehr möglich ist. 

Abwehrspieler Emanuel Richter: Sicherlich fühlt sich der Sieg super an. Es war gegen Meitingen ein offener Schlagabtausch, kein Abtasten wie gegen Kissing. Wir haben uns nach der 1:0-Führung auf das Verteidigen konzentriert. 

Stürmer Maximilian Ebert: Es ist ein geiles Gefühl, dass wir wieder gewonnen haben. Wir haben gut nach vorne gespielt und uns auch richtige Chancen heraus gespielt. Einen direkten Mitkonkurrenten zu schlagen, ist natürlich das Beste. 

Torwart Christoph Schäffler: Sowohl Kissing als auch Meitingen sind Mannschaften, die unangenehm zu spielen sind. Für uns war es wichtig, dass wir zu Null spielen und kein Gegentor bekommen. Wir dürfen uns nicht ausruhen, müssen weiterhin unsere Hausaufgaben erledigen.

von Stefan Günter

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