Versöhnliches Ende

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Noch ist Pause: Am 14. Juni startet die Vorbereitung für die Handballer der SG. Sportlicher Leiter Christoph Spitschan freut sich bereits wieder darauf.

Biessenhofen/Marktoberdorf – Für die Handballer der Spielgemeinschaft Biessenhofen-Marktoberdorf ist die Saison 2015/2016 am Ende nun doch versöhnlich zu Ende gegangen. Weil der TSV Murnau auf sein Spielrecht in der Bezirksoberliga verzichtet hat, kamen die Ostallgäuer am Ende nochmals in den Genuss, sich durch zwei Relegationsspiele zu beißen.

Mit zwei Siegen über den TSV Sonthofen spielt die SG auch in der kommenden Spielzeit nun in der BOL. Dabei hatten sich Mannschaft und Verantwortliche schon mit dem Abstieg abgefunden. „Als uns aber das Angebot gemacht wurde, haben wir selbstverständlich die Chance beim Schopfe gepackt“, sagt Stefan Schaub, Abteilungsleiter des TSV Biessenhofen. Das Team sei trotz des engen Zeitrahmens sofort bereit gewesen, die Sommerpause zu unterbrechen und sich in vier Trainingseinheiten auf die Relegationsspiele vorzubereiten, fügt Schaub hinzu. 

Auswärts in Sont­hofen konnte die SG die Partie bei den Oberallgäuern knapp mit 28:27 für sich entscheidend. Im Rückspiel profitierte die Mannschaft dann von der sensationellen Stimmung und Atmosphäre in eigener Halle. „Das hat das Team zusätzlich nach vorne gepeitscht“. 

Mit dem letztendlich glücklichen Klassenverbleib möchte die Spielgemeinschaft wie schon früher der TSV Marktoberdorf und der TSV Biessenhofen ihrem Prinzip treu bleiben. „Wir bilden aus Eigengewächsen und dem eigenen Nachwuchs unser Team. Da die kommende Spielzeit mit den starken Landesligaabsteigern aber noch ein Stück härter und schwieriger wird, würden wir uns über jeden guten Neuzugang freuen, der Lust hat in einem hochmotivierten und kameradschaftlich tollen Team zu spielen“, macht Stefan Schaub schon einmal Eigenwerbung für die SG. 

Neue Teams 

Mit dem TV Memmingen und der HSG Dietmannsried-Altusried verstärken zwei Absteiger die BOL. „Das wird richtig hart werden“, schiebt Christoph Spitschan schon Monate vor dem eigentlichen Saisonbeginn die Favoritenrolle auf den Meistertitel den Oberallgäuern zu. „Dietmannsried ist für mich der absolute Topfavorit“, betont der Sportliche Leiter der Spielgemeinschaft Kaufbeuren-Neugablonz. Sein Team schloss die vergangene Spielzeit mit dem hervorragenden vierten Tabellenplatz ab. Positives kann er bereits schon jetzt vermelden: „Erfreulich ist, dass unsere Mannschaft zusammenbleibt. Wir haben keinen Abgang zu vermelden“. Allerdings sei man weiterhin um Verstärkungen bemüht. Bereits am 14. Juni startet die SG Kaufbeuren-Neugablonz mit der Vorbereitung für die neue BOL-Saison, die Ende September wieder startet.

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