Aufstieg im Visier

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Sie haben den Aufstieg in die A-Klasse fest im Visier: Der ASV Hirschzell mit Coach David Welitschkowskij.

Hirschzell – Der Relegationsplatz dürfte dem ASV Hirschzell in der untersten Klasse zwei Spieltage vor Saisonende bereits nicht mehr zu nehmen sein. Doch das Team will mehr, hofft sogar nun auf einen Ausrutscher des Tabellenführers SV Geisenried, um als Meister direkt in die A-Klasse aufzusteigen. Das wäre nach vielen Jahrzehnten endlich wieder ein sportlicher Erfolg für den Stadtteilverein aus Kaufbeuren.

Mit 59 Punkten liegt der ASV derzeit auf Rang zwei. Spitzenreiter Geisenried hat nur drei Zähler Vorsprung. Es ist alles noch offen. „Meine Mannschaft weiß, um was es geht“, sagt Trainer David Welitschkowskij vor dem letzten Heimspiel am Sonntag, 15. Mai, um 15.30 Uhr am Sportplatz in der Frankenrieder Straße gegen den FC Thingau II. Zeitgleich tritt der Tabellenführer in Lechbruck an. 

„Sicherlich hoffen wir auf einen Ausrutscher“, so der 30-jährige Übungsleiter. Der ASV Hirschzell hat den Aufstieg fest im Visier. Bereits zweimal in Folge konnte dieses Ziel nicht realisiert werden. 

In der Saison 2013/2014 verlor die Mannschaft erst in der Relegation gegen den TSV Görisried II, ein Jahr später wurde das Team nach der abgeschlossenen Runde nur Dritter. „Aller guten Dinge sind doch drei“, ist Welitschkowskij überzeugt, dass es diesmal klappen könnte. 

Dabei stand der ASV vor drei Jahren sogar vor dem Aus. Mit einem neuen Vorstand wurden die Weichen gestellt. An der Spitze ist David Welitschkowskij. Seit April dieses Jahr zeichnet sich Oliver Pühl als Zweiter Vorstand verantwortlich, davor war der 40-Jährige kommissarisch in dieser Funktion tätig. Auch die Trainerfrage für die neue Spielzeit sei schon geklärt, heißt es.

von Stefan Günter

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