ESV Kaufbeuren

Viele Tore für und gegen Joker

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Kaltschnäuzig präsentierten sich die Ingolstädter, die ihre Torchancen im Gegensatz zum ESVK eiskalt verwandelten.

Kaufbeuren – Nach den Augsburger Panthern letzte Woche gaben die Ingolstädter Panther am Freitagabend ihre Visitenkarte beim Zweitligisten in Kaufbeurer ab. Während die Joker gegen die Augsburger optisch einigermaßen gegenhalten konnten, entpuppten sich die Ingolstädter noch als eine Klasse stärker. Im Testspielbetrieb hielten sie den ESVK locker mit 7:1 nieder. Tags darauf verbuchten die Joker dann aber einen Sieg gegen Peiting.

Immer wieder waren die Kaufbeurer von der Schnelligkeit und dem gut getimten Passspiel des Erstligisten überfordert. Was aber den Hauptunterschied zwischen dem Zweit- und Erstligisten ausmacht, war die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Denn auch die Kaufbeurer Joker kamen zu guten Chancen, doch beim Abschluss versagten sie. Ganz anders die Gäste aus Ingolstadt, eiskalt verwandelten sie ihre erspielten Torchancen in sehenswerte Treffer um.

Beide Teams setzen ihre Förderlizenzspieler in den eigenen Reihen ein. Die Joker mussten noch verletzungsbedingt auf Max Schmidle und Ondrej Pozivil verzichten. Zur ersten Pause hieß es 0:2, nach vierzig Minuten schon 0:5. Zwischendurch traf Simon Olsson leider nur den Pfosten, den Rest hielt der mit gutem Stellungsspiel agierende Ingolstädter Torhüter Marco Eisenhut. Beim Stand von 0:7 gelang wenigstens Michael Fröhlich im Nachschuss der Ehrentreffer zum 1:7-Endstand in einem äußerst fairen Match vor 1312 Zuschauern in der Sparkassen Arena.

ESVK-Trainer Andreas Brockmann zum Spiel: „Wir haben wirklich gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, ein Topvier-Team der DEL. Im ersten Drittel haben wir uns sehr gut verkauft, aber Ingolstadt hat jede Kleinigkeit ausgenutzt. Im zweiten Drittel waren wir zu zögerlich und haben vorne die Chancen, die wir hatten, nicht genutzt. Wir müssen mehr schießen, mehr zum Tor ziehen. So wie beispielsweise Ingolstadt oder Augsburg.“

9:2-Sieg in Peiting

Gleich am nächsten Nachmittag traten die Kaufbeurer Joker zur Saisoneröffnung beim Nachbarn und Oberligisten EC Peiting an. Von Beginn an dominierten die klassenhöheren Kaufbeurer vor 361 Zuschauern, darunter gut und gerne 150 Fans des ESVK. Das Tor der Joker hütete diesmal Marc-Michael Henne. Es fehlten noch Max Schmidle und Ondrej Pozivil, außerdem wirkte Simon Weingärtner bei der DNL-Mannschaft mit. Je dreimal trafen Michael Fröhlich und Joona Karevaara, die anderen Tore zum 9:2 erzielten Kapitän Sebastian Osterloh, Matthias Bergmann und Jere Laaksonen. Dazu ESVK-Coach Andreas Brockmann: „Nach dem kräftezehrenden Spiel gegen Ingolstadt taten wir uns zu Beginn etwas schwerer, um ins Spiel zu kommen. Danach lief es aber rund und es tat der Kaufbeurer Mannschaft sichtbar gut, mehrere Tore zu erzielen.“

DNL-Team gewinnt beide Spiele

Reichlich Tore gab es auch zum Auftakt der DNL-Runde. Die Kaufbeurer mussten dabei zweimal beim Neuling in Dresden antreten und siegten souverän mit 7:1 und 6:0 Toren. DNL-Coach Juha Nokelainen: „Die beiden Spiele waren etwas zäh, wir können sonst besseres Hockey spielen. Unser Überzahlspiel war zu umständlich, aber gerade beim Spiel Fünf gegen Fünf erzielten wir die, teils sehr schönen Treffer.

von Werner Mayr

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