"Ich weiß, was meine Jungs können"

Uli Egen im Interview

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Trainer Uli Egen.

Kaufbeuren – Interview mit Coach Uli Egen vom ESVK.

Die Vorbereitungsphase ist vorbei: Am Freitag geht es in die neue DEL 2-Spielzeit 2014/2015. Der ESV Kaufbeuren hat zum Abschluss der Vorbereitungsphase gegen den SC Riessersee am Samstag mit 4:6 verloren. Einen Tag zuvor siegten die Joker daheim gegen das Oberliga-Team des EC Peiting deutlich mit 5:0-Erfolg (siehe eigener Bericht). Mit den Spielen gegen die Dresdner Löwen am Freitag zu Hause und am Sonntag bei den Lausitzer Füchsen geht es für den ESVK gleich in die Vollen. Der Kreisbote sprach im Vorfeld mit Headcoach Uli Egen. 

Verspüren Sie schon eine gewisse Vorfreude auf die neue Saison? 

Egen: „Gewiss doch. Die Vorbereitungsphase ist vorbei. Die Jungs haben hart trainiert. Generell bin ich zufrieden was die Jungs geleistet haben. Positiv ist, dass unser Neuzugang Matt Marquardt in zwei Spielen schon fünf Tore erzielt hat. Zudem gab es in der Vorbereitungsphase auch verletzte Spieler. Das ist nicht so prickelnd. Damit kämpft aber jeder Verein“. 

19 Spieler sind neu im ESVK-Team. Ist das Team schon zu einer neuen Einheit geworden? 

Egen: „Ja natürlich. Deswegen machen wir auch die Vorbereitungsspiele. Trainieren Powerplay und auch das Unterzahl- spiel. Es gibt hier immer was Neues“. 

Insgesamt standen sieben Testspiele auf dem Programm, wovon drei gewonnen wurden. Wie erkenntnisreich sind die Vorbereitungsspiele? 

Egen: „Speziell gegen Füssen und Peiting fehlten Spieler aufgrund Verletzungen. Ich weiß aber was die Cracks können. Das ist für mich das Wichtigste. Aus der Trainingsarbeit ziehe ich auch meine Erkenntnisse. Wir hatten auch eine hartes Trainingsprogramm“. 

Die Generalprobe misslang gegen Riessersee. Stört sie das?

Egen: „Überhaupt nicht. Wir haben gut gespielt, haben zwar vier Tore in Unterzahl bekommen. Im Spiel fünf gegen fünf waren wir gleichwertig. Aber das spielt überhaupt keine Rolle. Wie gesagt: Ich weiß, was meine Jungs können. Als Trainer ist es gut, wenn man Fehler sieht. Das ganze Team ist bereits hochmotiviert“. 

Was passiert noch in den letzten Einheiten vor dem Start gegen Dresden? 

Egen: „Wir trainieren jetzt ganz normal. Dazu gehört auch das Krafttraining und die Regeneration. Kondition brauchst du jetzt keine mehr trainieren, dafür Spielsituationen wie eins zu eins oder zwei zu zwei“. 

Welche Rolle kann der ESVK in kommenden Spielzeit einnehmen? 

Egen: „Diese Frage kann ich nicht beantworten. Da müssen wir abwarten. Das werden wir erst in den nächsten drei bis vier Wochen sehen, wenn die ersten Spiele absolviert sind“.

Hinweis: In der Hauptrunde gibt es 52 Spieltage. Sie endet am 1. März 2015. Danach folgen die Playoff beziehungsweise Play-Downs. Während sich die ersten sechs Teams direkt für die Playoffs qualifizieren, ermitteln die Teams auf den Rängen sieben bis zehn in der ersten Playoff-Runde, die im „Best of Three“-Modus ausgetragen wird, zwei weitere Teilnehmer für die Viertelfinal- spiele. Der DEL2-Absteiger wird in einer Playdown-Runde der auf den Rängen elf bis 14 platzierten Teams ermittelt. von Stefan Günter

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