Kaufbeuren überrascht nach der Vorrunde mit dem 10. Tabellenplatz

SVK zieht Zwischenbilanz

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Dragan Lasic.

Kaufbeuren – Mit 22 Punkten hat die SpVgg Kaufbeuren die Vorrunde in der Fußball-Landesliga-Südwest abgeschlossen. Das ist eine tolle Sache, doch nicht alles lief optimal in den vergangenen Spielen. Trainer Dragan Lasic erzählt dem Kreisbote, ob an der aktuellen Bilanz noch zu feilen ist und was er in Zukunft für möglich hält.

Mit 22 Punkten hat die SpVgg Kaufbeuren die Vorrunde in der Fußball-Landesliga-Südwest abgeschlossen. Zuletzt gelang der SVK im heimischen Stadion ein 1:1-Unentschieden gegen die TSG Thannhausen. Dabei musste der Gastgeber 85 Minuten lang einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen. Vieles deutete sich wieder auf eine bittere und unnötige 0:1-Heimniedelage hin wie sie die Mannschaft schon gegen den TSV Ottobeuren kassierte, doch Mathias Franke schaffte in der 86. Minute den Ausgleich. Allerdings lief vieles in den abgelaufenen 17 Partien nicht optimal. Cheftrainer Dragan Lazic stand Rede und Antwort. 

Sind Sie zufrieden mit der Bilanz aus der Vorrunde? 

Lazic: „Keiner hätte mit uns gerechnet, sind wir doch mal ehrlich. Allerdings wäre auch mehr möglich gewesen als aktuell Rang 10. Trotzdem bin ich sehr zufrieden. Wir sind im Gegensatz zum Vorjahr um einen Punkt und zwei Plätze besser. Klar, wir hatten in einigen Spielen Pech und auch das nötige Glück. Zurückzuführen ist das auf die hervorragende Trainingsbeteiligung. Die Jungs sind richtig fleißig im Training. Nur so kannst du auch die Liga halten“. 

Kaufbeuren war für seine Heimstärke bekannt. Doch bis jetzt gab es in neun Partien nur drei Siege. 

Lazic: „Das stimmt. Man muss es leider sagen: es ist eine schlechte Ausbeute. Warum wir uns auswärts in dieser Saison leichter tun als zuhause, ist schwer zu sagen. Wir haben ja auch schon gute Spiele zuhause abgeliefert wie gegen Aindling, obwohl wir am Ende 1:2 verloren haben. Es kam ja noch hinzu, dass wir nicht immer mit der gleichen Mannschaft auflaufen konnten. Verletzte Spieler und die Rotsperre von Mathias Franke brachten uns in eine ungünstige Situation. Wir haben nicht immer überzeugen können. Auch gegen Ottobeuren hätten wir nicht verlieren müssen“. 

Allerdings überraschte Ihre Mannschaft auswärts mit Siegen über Dinkelsbühl (4:3) oder auch in Gundelfingen (2:0). Können Ihre Jungs hier mehr mit breiter Brust auflaufen? 

Lazic: „Wir können gegen jede Mannschaft bestehen. Doch auswärts sieht es für uns doch etwas anders aus. Hier müssen wir nicht das Spiel machen wie zuhause. In der Fremde sind wir gefährlich, bedingt durch unsere schnellen Spieler. Wenn du immer einen Punkt holst, kannst du zufrieden sein. Auswärts kannst du befreiter auflaufen. Selbst in Memmingen, wo wir am Ende ein 2:2 erkämpft haben, hätten wir gewinnen können. Wir haben zum Teil tolle Partien hingelegt“. 

Die Gesamtbilanz sieht wie folgt nach der Vorrunde aus: sechs Siege, vier Unentschieden und sieben Niederlagen. An dieser Bilanz ist doch noch bestimmt was zu feilen? 

Lazic: „Wichtig ist, dass wir weiterhin am Abschluss arbeiten. Wir spielen uns in jedem Spiel drei bis vier tolle hundertprozentige Chancen heraus. Unsere größte Schwäche ist nun mal, dass wir die Dinger nicht reinmachen. Wenn wir jetzt in der Rückrunde konsequenter sind, ist da auch bestimmt mehr drin“. 

Wie viele Punkte hat die SVK liegen lassen? 

Lazic: „Wir haben in Memmingen den Sieg verpasst, haben dort Unentschieden gespielt. Zuhause gegen Aindling haben wir verloren und auch in Friedberg hätten wir gewinnen müssen. Hier gab es ja auch ein 2:2-Remis. Gegen Ottobeuren haben wir daheim einfach schlecht gespielt. Da war genauso mehr drin wie gegen Bubesheim. Würde man diese Punkte auf die jetzige Anzahl von 22 dazuaddieren, würden wir in der Tabelle sicher weiter oben stehen“. 

Mit der Partie am kommenden Samstag, 2. November, gegen Absteiger Fürstenfeldbruck startet die Rückrunde. Bis zur Winterpause stehen noch die Begegnungen gegen Mering (A), Gersthofen (H), Bubesheim (A) und Nördlingen (H) auf dem Programm. Was ist denn realistisch noch in den ausbleibenden fünf Partien möglich? 

Lazic: „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel, nichts anderes. Wir können ja auch nicht wissen, kommt der Schnee vorher, fallen deshalb Spiele aus. Unsere volle Konzentration gilt jetzt der Partie gegen Fürstenfeldbruck. Da hoffe ich, dass wir einen Sieg daheim landen können. Wir konzentrieren uns auf dieses Duell. Die Mannschaft ist super drauf. Ich habe keine Angst. Wir werden dies schon schaukeln“.von Stefan Günter

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