Jugendtrainer Antonio Pisano im Interview

Kleine Bilanz zur SVK

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Kümmern sich um den Fußball-Nachwuchs: Die Trainer und Betreuer der SVK.

Kaufbeuren – Mit positiven und negativen Momenten ist die Saison für die Nachwuchsmannschaften der SpVgg Kaufbeuren zu Ende gegangen. Wohl am bittersten ist der Abstieg der A-Junioren in die Kreisliga-Süd. Nachwuchschef Antonio Pisanu stand Rede und Antwort.

Wie sieht Ihre Bilanz als Nachwuchschef für die Teams der D-, C-, B-Junioren aus? 

Pisanu: „Da ich erst seit drei Monaten im Amt bin, kann ich leider noch kein Fazit ziehen. Ich habe noch zu wenige Einblicke in die sehr vielseitige und vielschichtige Arbeit eines Nachwuchschefs. Durchaus sehr positiv ist die Zusammenarbeit mit Mirko Reimann, der sich ja für den Kleinfeldbereich verantwortlich zeigt und als stellvertretender Nachwuchschef immer seinen Beitrag leistet. Nicht zu vergessen Peter Heuer, der sich um das ganzen organisatorischen Dinge kümmert. Wir haben in den letzten Monaten einen sehr guten Trainerstab für die neue Saison zusammen gestellt“. 

Die A-Junioren sind von der BOL in die Kreisliga abgestiegen. Sie werden in der kommenden Spielzeit den Trainerposten übernehmen. Steht das U19-Team vor einem Umbruch? 

Pisanu: „Es ist sehr schade, dass die A-Jugend abgestiegen ist. Nicht nur das U19-Team steht vor einer Veränderung, sondern der ganze Großfeldbereich. Ich werde bei der A-Jugend mit einem verstärkt jüngeren Jahrgang spielen. Was mich aber stolz macht: Viele wollen wieder für die SVK spielen und haben ihre Bereitschaft signalisiert“. 

Domenik Bachmann, der das Team trainiert hat, wird sich künftig als Spielertrainer um die Belange der U23 kümmern. Wird es weiterhin eine enge Bindung mit der Herrenabteilung geben? 

Pisanu: „Ich bin überzeugt, dass Domenik seine neue Aufgabe gut meistern wird. Es ist auch in meinem Befürworten, dass es nur miteinander geht, nur hier sind wir stark. Ich will kontinuierlich Gespräche mit Dragan Lazic, Fred Jentzsch und Domenik Bachmann führen. Ich werde bei der A-Jugend das Spielsystem auf die Herren ausrichten. Ziel ist, einen modernen Fußball zu spielen“. 

Wie wichtig ist, dass die D1-Junioren nach zwei Jahren Kreisliga-Zugehörigkeit wieder in der BOL spielen? 

Pisanu: „Es ist immer wichtig, so hochklassig wie möglich zu spielen. Das Team hat den ersten Schritt gemacht. Jetzt wäre es super, wenn auch C- und B-Jugend in absehbarer Zeit nachziehen könnten, aber ohne Druck. Hier müssen viele Faktoren zusammenspielen: ein super Team, Glück und keine Verletzungen“. 

Wie gut sind denn die Großfeldteams in der kommenden Spielzeit aufgestellt? 

Pisanu: „Ich bin überzeugt, dass wir in der kommenden Spielzeit eine gute Rolle spielen werden. Die D1 sollte sich als Ziel den Klassenerhalt vornehmen und Erfahrungen sammeln. Viel Potential in der Mannschaft steckt bei der C1- und B1. Auch hier wollen wir langfristig wieder in der BOL spielen. Da gehören wir hin. Die bedeutend schwerste Arbeit finden wir bei der A-Jugend. Das ist für mich eine große Herausforderung als Trainer. Von der komplett neuen Mannschaft sind nur noch etwa ein Drittel der Spieler der ältere Jahrgang. Hier müssen wir komplett neu anfangen. Ob es im ersten Jahr in der Kreisliga gleich für einen Aufstieg reicht, wird sich zeigen. Wir brauchen hier Zeit, um ein Team zu formen“. 

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