Drei Judoka haben Erfahrungen gesammelt

Podestplatz erreicht

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Wie schon in Spanien schaffte Lisa Dollinger (rechts) erneut ein Podestplatz mit dem dritten Rang.

Kaufbeuren – Lisa Dollinger und Tobias Bergmeier vom TV Kaufbeuren haben am vergangenen Wochenende bei ihren internationalen Einsätzen wieder jede Menge Erfahrungen gesammelt.

Während Bergmeier in Polen vorzeitig ausschied, kam Dollinger wieder in die Medaillenränge. Weiterhin außer Gefecht ist Vereinskollege David Karle. Wegen eines Bruches unterhalb des rechten Knies muss er bereits seit zwei Monaten pausieren. 

Beim European Cup der Kadetten im polnischen Bielsko Biala scheiterte Tobias Bergmeier nach drei Kämpfen. Nach seinem Auftaktsieg über den Polen Pawel Drzymal stand der U18-Akteur auch gegen den Slowenen Aljaz Gostencnik am Ende als Sieger da. Nur gegen den Ukrainer Oleksandr Cherkai musste sich Bergmaier trotz einer Acht-Punkte-Führung noch geschlagen geben. Der TVK-Athlet kam in einen Haltegriff, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte. Am Ende stand für ihn der 12. Platz zu Buche. Allein 56 Teilnehmer waren in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm. 

Wieder aufs Treppchen 

Zeitgleich ging im österreichischen Leibnitz der „Junior European Cup in der Steiermark“ über die Bühne. Rund 600 Judoka aus 29 Nationen traten zu diesem Ranglistenturnier an, um Qualifikationspunkte für die bevorstehenden Europameisterschaften im serbischen Novi Sad zu erringen. Lisa Dollinger (bis 70 Kilogramm) vom TV Kaufbeuren, die letztes Wochenende noch in La Coruna in Spanien mit dem dritten Platz glänzte, wollte diese Leistung wiederholen. 

Ihre erste Begegnung gegen die Brasilianerin Aine Schimidt konnte die TVK-Athletin mit einem Schulterwurf und 10:0 Punkten für sich entscheiden. In ihrer zweiten Begegnung besiegte sie ebenfalls mit 10:0 Punkten Adela Szarzecova aus der Tschechischen Republik mit einem Haltegriff. Gegen Alina Langweiler aus der Schweiz trumpfte Dollinger ebenfalls vorzeitig mit 10:0 Punkten auf. 

Im entscheidenden Duell um den Poolsieg verlor sie allerdings gegen die spätere Turniersiegerin Szabina Gercsack aus Ungarn mit 0:10. Im kleinen Finale um Bronze zeigte Dollinger, dass sie bei der Medaillenvergabe noch ein Wörtchen mitzureden hatte. In einer hart umkämpften Begegnung fertigte sie die Niederländerin Natascha Ausama mit 8:2-Punkten ab und stand glücklich auf dem „Stockerl“, wie es in Österreich heißt. Derweil untermauerte die 19-Jährige ihren beständigen Leistungsstand. Sie war wieder die beste deutsche Athletin. 

In drei Wochen geht es wieder nach Spanien ins Trainingslager. Zusammen mit der Frauen-Nationalmannschaft werden die U21-Athletinnen samt Lisa Dollinger eine intensive Vorbereitung für die EM erfahren.

von Stefan Günter

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