ESVK: Zwei Spiele, zwei Niederlagen

Joker fehlt das Quentchen Glück

Schwenningens Daniel Hacker (20) scheitert an Kaufbeurens Goalie Stefan Vajs (32) in der zweiten Eiszeit. Fotos (2): Krivec

Kaufbeuren – Zwei Spiele zwei Niederlagen. Das ist die Bilanz aus den letzten beiden Spielen gegen Schwenningen und Dresden. 

Kaufbeuren – Nur 1295 Zuschauer, darunter noch gut 150 Fans aus Schwenningen, bei einem Heimspiel gegen den Tabellenführer. Gerade der ESVK braucht aber dringend die Zuschauereinnahmen, doch die derbe Heimpleite vor einer Woche gegen Ravensburg offenbarte diese Nachwirkungen. Diesmal gingen die Joker aber anders zu Werke. Am Ende mussten sich die Kaubeurer Joker aber Schwenningen 2:4 geschlagen geben.

Die Räume der Wild Wings wurden eng gemacht und so konnten die Gäste ihre technische Überlegenheit nicht voll ausspielen. Bis zur 12. Minute hielten die Kaufbeurer das Gehäuse sauber, erst da fiel der erste Gegentreffer. Aber gegenüber dem Ravensburgspiel gaben die Joker diesmal nicht klein bei. Durch Louke Oakley und Hans Detsch übernahmen die Hausherren nach 32 Spielminuten sogar die Führung. Fast wäre kurz darauf das 3:1 möglich gewesen, stattdessen fiel der Ausgleich. Trotz vieler Chancen schafften es die Kaufbeurer nicht, den Tabellenführer erneut ins Hintertreffen zu bugsieren. Dank ihrer Routine fuhren die Schwenninger einen schmeichelhaften 4:2-Auswärtssieg ein.

Kein Glück in Dresden

Dass den Kaufbeurer Jungs von Coach Ken Latta zurzeit einfach das notwendige Quäntchen Glück fehlt, beweist die knappe 3:2-Niederlage nach Verlängerung bei den Dresdner Eislöwen. Nach einer 2:0-Führung durch Treffer von Jakub Körner und Dominic Krabbat konnten die Gastgeber vor 3908 Zuschauern bis Mitte des Spieles ausgleichen und in der Verlängerung den Sieg sicherstellen.

Freitag gegen Weißwasser

Nur zwei Tage nach dem Match gegen den SC Riessersee (31. Oktober, nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) folgt schon das nächste Heimspiel. Am Freitag, den 2. November, sind ab 19.30 Uhr die Lausitzer Füchse die Gäste. Schon einmal trafen die beiden Teams in dieser Saison aufeinander. Vor gut vier Wochen mussten sich die Joker in Weißwasser erst kurz vor Spielschluss durch ein „empty-net-goal“ mit 4:2 geschlagen geben. Das dürfte genug Motivation für das Rückspiel sein.

DNL-Team siegreich

Zweimal hieß der Gegner der ESVK-DNL-Mannschaft Füssen. Beide male konnte der ESVK die Jungleoparden bändigen. Am Samstag gab es vor einer stattlichen Zuschauerkulisse von 478 Zuschauern einen sicheren 5:2-Sieg. Die Torschützen waren Hans Detsch (3), Maximilian Hadraschek und Jonas Lautenbacher. Nico Kolb vom ESVK musste nach einem Kniecheck vorzeitig zum Duschen. Am Sonntag dann das Rückspiel in Füssen, auch hier konnte der ESVK mit dem gleichen Endresultat das Spiel beenden. Hierbei verteilten sich die Treffer auf fünf verschiedene Akteure. Das waren Stefan Goller, Maximilian Hadraschek, Jonas Lautenbacher, Philipp Gejerhos und Lukas Gohlke. Diesmal gab es in der fairen Partie  insgesamt nur 12 Strafminuten. Immer noch auf Rang Drei stehen in der DNL die Kaufbeurer mit 27 Punkten punktgleich mit dem Zweiten EC Bad Tölz. Am ersten Novemberwochenende heißt es zweimal beim Krefelder EV anzu- treten. Werner Mayr

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