Turbulentes Spiel

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Maximilian Ebert (Nummer 9) prüfte in dieser Situation Gundelfingens Schlussmann Dominik Trenker.

Kaufbeuren – Zwei Platzverweise, ein verschossener Elfmeter, ein verletzter Gundelfinger Spieler und ein reguläres Tor, das nicht gegeben wurde: Das letzte Vorrundenheimspiel der SpVgg Kaufbeuren gegen den FC Gundelfingen hatte so einiges zu bieten.

Am Ende verlor die SVK allerdings knapp mit 0:1. Damit beendete Kaufbeuren seine Vorrunde im heimischen Parkstadion mit vier Niederlagen, drei Siegen und einem Unentschieden. 

„Die Bilanz ist generell zu schlecht. Wir wissen, dass wir zu wenige Punkte geholt haben“, betont Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner nach dem Schlusspfiff gegen den FC Gundelfingen. 

Noch vor dem Anpfiff wurde Kaufbeurens Martin Unglert für 400 Partien im Dress der SVK geehrte. Doch nach 22 Minuten war für den 28-jährigen Abwehrspieler die Partie bereits vorbei. Nach einem unglücklichen Zweikampf mit Elias Weichler musste der Gundelfinger verletzungsbedingt vom Platz und Unglert mit Rot vorzeitig zum Duschen geschickt. Weichler wurde sogar mit dem Sanka ins Klinikum gebracht. Allerdings stellte sich nach dem Spiel glücklicherweise heraus, dass nichts gebrochen war, sondern er sich nur eine Prellung zuzog. 

Zurück zum Spiel: Kaufbeuren musste nach dem Platzverweis umstellen. Allerdings war von einer Überlegenheit der Gäste nichts zu sehen. Vor der Pause verpasste Kaufbeurens Maximilian Ebert mit einer Großchance per Kopf die 1:0-Führung. Auch FCG-Akteur Bernd Scheu verpasste noch vor dem Pausenpfiff eine Möglichkeit. 

Nach dem Wiederanpfiff kämpfte Kaufbeuren weiterhin aufopferungsvoll. Alexander Schmidbauer bekam nach einem individuellen Fehler der Gäste den Ball, lief alleine auf den Torwart und war dabei zu lässig, als er versuchte den Ball per Lupfer ins Tor zu bekommen. Im Gegenzug brachte erneut Bernd Scheu die Kugel nicht im Gehäuse unter. Kaufbeuren haderte im zweiten Durchgang mit einigen Schiedsrichterentscheidungen. In der 72. Minute fiel dann doch das 0:1 aus Sicht der SVK. Nach einer Flanke konnte Bernd Grund zwar noch abwehren, doch Oguz Yasar war zur Stelle und ließ dem Kaufbeurer dann keine Chance. 

Spannend verlief dann nochmals die Schlussphase, als Manuel Müller ein reguläres Tor noch mit der Hand verhinderte und darauf mit der Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Den fälligen Strafstoß konnte Kaufbeurens Alexander Schmidbauer allerdings nicht verwandeln. „Der Ball war eindeutig hinter der Linie. Es ist schade, dass der Schiedsrichter uns ein reguläres Tor nicht gegeben hat“, sagte SVK-Kapitän Benjamin Kleiner in seiner Bilanz. Seine Mannschaft hätte einen Punkt redlich verdient gehabt. 

Am kommenden Samstag tritt Kaufbeuren beim TSV 1861 Nördlingen an. Dann möchten die Wertachstädter zumindest versuchen, einen weiteren Sieg zu landen. „Dafür müssen wir allerdings wieder hart arbeiten. Uns steht ein schweres Spiel bevor“.

von Stefan Günter

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