Kaufbeurer Joker verlieren am Dienstag im Abstiegskampf wieder in Bad Nauheim

Dämpfer für den ESVK

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ESVK-Stürmer Jordan Knackstedt (11) schoss am Dienstag zwar das erste Tor, kassierte aber die meisten Strafminuten.

Kaufbeuren – Das zweite Auswärtsmatch in Bad Nauheim ging erneut an die Gastgeber. Mit 5:2 Toren gewannen die Roten Teufel am Dienstag nicht nur dem Ergebnis nach völlig verdient. Damit liegen die Kaufbeurer Joker in der Play-Down-Serie mit 2:1 hintenan.

Zusätzlich haben die Hessen noch den Vorteil, im vielleicht entscheidenden letzten Duell wieder vor eigenem Publikum antreten zu können. Aufgrund des deutlichen Heimsieges am Sonntagabend waren die Hoffnungen der Kaufbeurer Anhänger auf einen Auswärtserfolg optimistisch. Wie schon im Heimspiel musste Trainer Juha Nokelainen auf die grippekranken Max Schmidle und Martin Heider verzichten, zudem fehlte noch der gesperrte Daniel Pfaffengut. 

Die Roten Teufel begannen mit gehörigem Druck auf das von Stefan Vajs gehütete Gehäuse einzuwirken. Doch in diese anfängliche Drangperiode fiel in der 10. Minute das erste Tor für die Joker durch Jordan Knackstedt. Dieser Zwischenstand hatte bis 14 Sekunden vor der ersten Pause Bestand, als es zum Ausgleich kam. Das zweite Drittel stand dann ganz im Zeichen der Gastgeber, die auf 3:1 davonzogen. 

Als kurz nach Wiederbeginn im letzten Durchgang das 4:1 für die Nauheimer fiel, war die Vorentscheidung an diesem Abend gefallen. Zwar gelang Josh Lunden in Überzahl der Anschlusstreffer, doch fünf Minuten vor Ende fiel noch das 5:2 vor 2037 Zuschauern. Während der EC Bad Nauheim nur auf zwölf Strafminuten kam, kassierten die Joker 35 Minuten. 

Den größten Anteil hatte Knackstedt, der nach Spielschluss noch fünf plus Spieldauerstrafe wegen Checks gegen den Kopf aufgebrummt bekam und somit für das Heimspiel der Joker am Freitag (nach Redaktionsschluss) gesperrt wurde. Ebenfalls einen Check gegen den Kopf musste ESVK-Verteidiger Gregor Stein wegstecken, das Foulspiel wurde vom Schiedsrichtergespann aber nicht wahrgenommen. 

Das fünfte Match dieser Serie und zugleich das dritte Heimspiel für die Roten Teufel findet am Sonntagabend um 18.30 Uhr wieder in Bad Nauheim statt. Sollten die Gastgeber dabei den vierten Sieg verbuchen, wäre für sie die Saison positiv zu Ende gegangen, dagegen müsste der ESVK nun im alles entscheidenden Duell mit dem Verlierer der Serie Crimmitschau gegen Heilbronn sich gegen den Abstieg aus der DEL 2 auseinandersetzen. 

Im Fall eines weiteren ESVK-Erfolges gegen die Roten Teufel wäre ein zusätzliches Heimspiel für die Kaufbeurer dann am Mittwoch, den 25. März um 19.30 Uhr am Berliner Platz terminiert.

von Werner Mayr

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