BSK-Coach Rrust Miroci einigt sich mit Vorstandschaft

Jetzt bleibt er doch Trainer

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Nach einem Gespräch bleibt Rrust Miroci beim BSK.

Kaufbeuren – "Diesen Verein kann man nicht trainieren" – so lautete noch vor wenigen Wochen das Fazit von Rrust Miroci, Trainer beim BSK Olympia. Nun hat sich Miroci nach eigenem Bekunden mit dem Vorstand "ausgesprochen" und will als Trainer beim Verein weitermachen.

Rrust Miroci bleibt nun doch für ein weiteres Jahres verantwortlicher Trainer beim BSK Olympia Neugablonz. Das hat die Vorstandschaft in einer schriftlichen Stellungnahme bestätigt. Der Übungsleiter hatte gegenüber unserer Zeitung zuvor noch betont, dass er nach Saisonende den Verein verlassen werde. Sabine Dittrich von der Vorstandschaft sieht es wie folgt: „Dass es, wenn ein Verein in Abstiegsgefahr gerät, zu Irritationen kommen kann, ist im Übrigen nichts ungewöhnliches“. 

 Rrust Miroci wollte eigentlich den Verein verlassen, was er dem Kreisboten jetzt nochmals auf Anfrage bestätigte. Doch nach einer „intensiven Aussprache“ mit der Vorstandschaft, die nach Redaktionsschluss der betreffendenKreisboten-Ausgabe stattfand, lenkte der Trainer ein und bekennt sich nun weiterhin zum BSK Olympia Neugablonz. „Ich habe die totale Unterstützung vom Vorsitzenden Peter Seidel bekommen“, so Miroci. Der Vereinsboss will auch eines möglichen Abstiegs der Neugablonzer mit ihm zusammenarbeiten. 

Die Enttäuschung ist dem Cheftrainer des BSK aber weiterhin ins Gesicht geschrieben. War sein Team nach der Vorrunde noch im vorderen Tabellendrittel zu finden, spielen die Mitglieder jetzt gegen den Abstieg an. „Natürlich gehört Verlieren dazu. Aber das ‘Wie’ ist entscheidend. Wir hatten ohne Frage Probleme. Die Trainingsbeteiligung stimmte in der Rückrunde nach der Winterpause nicht mehr. Die vielen Niederlagen dürften für viele auch ein Grund zur Enttäuschung gewesen sein“, erzählt Miroci. In seinen Augen sei Neugablonz „ein fußballverrückter Stadtteil“ und im Verein gebe es jede Menge Potenzial – „Wir müssen aber lernen, mit Nackenschlägen umzugehen und dann auch weiter zu machen“, so Miroci. 

Am vorletzten Spieltag verlor Neugablonz im Waldstadion gegen den FC Stätzling mit 2:6 und liegt nun vor dem finalen Spieltag zwei Punkte vor dem Relegationsplatz, den aktuell die Reserve des 1. FC Sonthofen einnimmt. „Wir brauchen jetzt noch einen Punkt“, fordert Miroci von seinen Jungs beim Absteiger FC Füssen die Bereit- schaft, um auch im kommenden Jahr der Bezirksliga-Süd anzugehören: „Besser wäre noch ein Sieg“. Viel hängt von dieser letzten Partie ab. 

Die Vorstandschaft signalisierte aber auch, neue Spieler zu verpflichten. Namen seien intern schon gefallen, so der Übungsleiter. „Viele Spieler, die zu uns wechseln wollen, machen es auch davon abhängig, in welcher Liga wir in der kommenden Saison spielen“, so Rrust Miroci. von Stefan Günter

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