Zukunft als Trainer?

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Thomas Spannenberger.

Kaufbeuren – Sportlich steht es um den Fußball-Bezirksligisten BSK Olympia Neugablonz derzeit nicht besonders rosig. Am vergangenen Wochenende verloren die Schmuckstädter gegen Aufsteiger TV Bad Grönenbach mit 2:4, was nach Beendigung des siebten Spieltages den letzten Platz bedeutet. Für einen Spieler war es vorerst die letzte Begegnung im Dress des BSK.

Thomas Spannenberger nimmt eine berufliche Herausforderung an. Der Kreisbote sprach mit dem 28-jährigen Mittelfeldakteur.

Warum verlassen Sie den BSK?

Spannenberger: Ich werde für zwei Jahr nach China gehen. Das ist auch der Grund, warum ich nicht mehr aktiv für den BSK spielen kann. Mein Pass bleibt aber beim Verein, solange ich in China bin. Schon als ich in Landsberg gespielt habe, bekam ich die Option für dieses Jobangebot. Neugablonz hatte ich schon davor in Kenntnis gesetzt.

Wie war die kurze Zeit unter Coach Günter Bayer?

Spannenberger: Ich kann überhaupt nichts Negatives sagen. Ich bin super aufgenommen worden. Schon zu Beginn merkte ich den tollen Zusammenhalt im Team. Wir sind eine Bombentruppe. Ich habe gerne mit den Jungs die Zeit verbracht. Der BSK als Verein hat mich extrem positiv überrascht. Die Zuschauer sowie die Vereinsführung, das sind alles super Menschen.

Gehen Sie mit einem weinenden oder lachenden Auge?

Spannenberger: In diesem Fall beides. Für mich persönlich ist der Job in China eine neue berufliche Herausforderung. Sicherlich sehe ich die Jungs eine lange Zeit nicht mehr. Das hat alles Vor- und Nachteile. Natürlich ist es schade, dass ich jetzt gehe. Ich hätte gerne eine ganze Spielzeit durchgezogen. Ich wünsche dem gesamten Team viel Erfolg. Ich bin überzeugt, dass es auch ohne mich die notwendigen Punkte holen wird.

Wenn Sie nach zwei Jahren zurückkommen, sind sie 30 Jahre alt. Ist dann ihre Fußballkarriere nach dem Auslandsaufenthalt in China vorbei?

Spannenberger: Sicherlich werde ich den Fußball nicht beiseite legen. Im Moment tendiere ich nach meiner Rückkehr mehr dazu als Trainer zu arbeiten. Ob ich in China die Zeit haben werde, Fußball zu spielen, kann ich im Moment noch nicht sagen.

SVO Germaringen, TSV Landsberg oder BSK Olympia Neugablonz – für wen schlägt Ihr Fußballerherz weiter?

Spannenberger: Für alle drei. Ich habe überall eine schöne Zeit gehabt, Leute kennengelernt und Freunde gefunden. Überall habe ich meine fußballerischen Erfahrungen gemacht. Über keinen Verein kann ich was Negatives sagen.

Das Interview führte Stefan Günter

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