TCM: Favoritensiege

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Titelverteidiger und Clubmeister Markus Nieberle vom TC Mauerstetten.

Mauerstetten – Der Tennisclub Mauerstetten kürte kürzlich seine diesjährigen Clubmeister: Auf der Anlage beim Sonnenhof wurden die Titel bei den Damen und Herren ausgespielt. Nach der Medenrunde 2015 fanden dort auch die diesjährigen Clubmeisterschaften zum letzten Mal statt.

Überraschend war, dass Titelverteidigerin Anne Schlenz im Halbfinale deutlich gegen Susanne Michaeli ausschied. Im zweiten Halbfinale setzte sich Tina Weber gegen Vorjahresfinalistin Petra Schempp durch. In einem ganz engen Match setzte sich dann Susanne Michaeli knapp gegen Tina Weber durch und holte sich den Titel. 

Im Herrenfeld war alles vertreten, was Rang und Namen hat. Titelverteidiger Markus Nieberle ging auch in diesem Jahr als Favorit ins Rennen, sah sich jedoch von ambitionierten Gegnern herausgefordert. So musste er bereits im Viertelfinale gegen Andre Neubert alles aufbieten, um mit 6:4, 7:5 ins Halbfinale zu kommen. Hier traf er auf den Vorjahresfinalisten Robert Lutz. Auch dieser setzte dem Favoriten mächtig zu, konnte ihm jedoch letztlich den Einzug ins Finale nicht verwehren (6:2, 7:6). 

Auch Harald Plötz wurden die größten Chancen eingeräumt, doch bekam dieser es schon im Viertelfinale mit der Nummer zwei bei den Herren 40 zu tun. Klaus Martin erwies sich als die erwartet harte Nuss und gab sich erst nach harter Gegenwehr geschlagen (7:6, 6:2). 

Im Halbfinale setzte sich Harald Plötz erwartungsgemäß gegen Bernd Kees durch, musste sich aber im zweiten Satz mächtig nach der Decke strecken (6:1, 7:5). 

Das Finale bot den zahlreichen Zuschauern hochklassiges Tennis. Im ersten Satz bestimmte Markus Nieberle das Geschehen und machte insbesondere mit seiner druckvollen Vorhand die Punkte. Völlig konträr dazu der zweite Satz: Hier gewann Harald Plötz immer mehr an Sicherheit, während bei Nieberle die Vorhand nicht mehr wunschgemäß funktionierte. 

Spannung pur gab es dann im entscheidenden Match-Tiebreak, der bis zum 6:6 hin und her wogte. Danach wollte bei Plötz der erste Aufschlag nicht mehr gelingen und Nieberle erspielte sich mit zwei Zauberbällen einen Vorsprung, den er souverän ins Ziel brachte (6:2, 1:6, 10:6). Nieberle holte sich verdient den Titel.

rom

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