Verletzungssorgen des SVO

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Das gravierende Verletzungsproblem sorgt bei Coach Michael Grigoleit für ein ständiges Improvisieren.

Germaringen – So macht Fußball in keinster Weise Spaß. Das gravierende Verletzungsproblem und die daraus resultierenden zum Teil unglücklichen Niederlagen drücken auch etwas auf die Stimmung beim SVO Germaringen. „Im Moment habe ich dafür keine Worte“, sagt Co-Kapitän Peter Wahmhoff nach der bitteren 1:2-Heimniederlage gegen den TV Sontheim.

Sein Teamkollege Patrick Gebler findet in dieser Situation folgende Worte: „Wir schaffen es einfach zur Zeit nicht, einen geregelten und sauberen Spielaufbau hinzubekommen. Dann noch ein paar individuelle Fehler und wir verlieren so ein Spiel wie gegen Sontheim“. Deutliche Worte kommen dagegen von Coach Michael Grigoleit: „Es ist eine verdiente Niederlage. Sontheim wusste, was für sie auf dem Spiel stand. Sie waren sehr aggressiv und bissig“. Seine Mannschaft sei überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Stockfehler und Fehlpässe prägten das Bild des SVO gegen die Unterallgäuer. „Wir haben eine enttäuschende Leistung abgerufen“. 

Und da die Verletzungssorgen ohnehin schon ein gehöriges Ausmaß annehmen, wird Fabian Wörz am Mittwoch ebenfalls nicht spielen können. Er verletzte sich in der ersten Halbzeit und wird im Heimspiel gegen Spitzenreiter TSV Babenhausen ausfallen. Berufsbedingt werden auch Achim Eiband und Johannes Martin nicht dabei sein können. „Wir werden allein vier oder fünf Spieler aus der Zweiten brauchen, um spielfähig zu sein“, sind die Aussichten aus Sicht des Übungsleiters für das eher ungleiche Duell nicht gerade rosig. 

Kapitän Patrick Gebler, der gegen Sontheim nach seiner Verletzung wieder zum Zuge kam, blickt mit einem gesunden Optimismus auf das Mittwochspiel. „Wenn wir es endlich schaffen, nicht nur zu reden, sondern das Besprochene auch auf dem Platz zu zeigen, dann können wir auch mal einen Überraschungssieg feiern“. Und Peter Wahmhoff möchte, „dass wir versuchen, uns so gut zu verkaufen wie es geht“. Warum sollte der SVO in dieser Situation nicht doch über sich hinauswachsen können? „Vielleicht ist Babenhausen genau der richtige Gegner. Wir haben nichts zu verlieren und sind nicht in der Favoritenrolle“, so Michael Grigoleit abschließend.

von Stefan Günter

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